Der Einsatz von Sebastian Rast für die SG Selm gegen Albersloh steht auf der Kippe. © Henkel
Fußball

„Wollen Vorsprung egalisieren“: SG Selm geht selbstbewusst in die Heimspielserie

Die SG Selm kann am Sonntag zur Tabellenspitze aufschließen. Allerdings gibt es beim A-Ligisten einige Fragezeichen.

Drei Heimspiele (eines davon im Pokal) stehen für die SG Selm innerhalb einer Woche an. Der Fußball-A-Ligist darf langsam den Blick Richtung Tabellenspitze richten – wenn die SG die starken Leistungen der vergangenen Wochen aufs Feld bringt. Als erstes soll das am kommenden Sonntag (15 Uhr) die DJK GW Albersloh zu spüren bekommen.

„Das Heimspiel wollen wir natürlich gewinnen“, formuliert SG-Trainer Mario Rast den klaren Anspruch an seine Mannschaft. Gleichzeitig gelte es, den Sieg aus der Vorwoche gegen den TuS Hiltrup zu bestätigen. Gelingt das, würden sich die Selmer der Tabellenspitze nähern und bis auf einen Punkt dem Ligaprimus SV Herbern II nähern, der spielfrei hat.

„Wir wollen den Vorsprung egalisieren“, verweist Rast auf die Tabellenkonstellation, in der die SG Selm vor allem deswegen die Verfolgerrolle einnimmt, weil die Mannschaft vom Sandforter Weg erst drei Partien absolviert hat.

Viele Fragezeichen bei der SG Selm

In Albersloh erwartet die Selmer allerdings keine Laufkundschaft. Die Grün-Weißen besiegten neben Tabellenschlusslicht Davaria Davensberg im TuS Ascheberg immerhin auch eine Mannschaft, die durch einen Sieg im direkten Duell in die Spitzengruppe aufgerückt wäre.

Welches Personal die drei Punkte einfahren soll, ist noch unklar. Alex Schwegler ist zwar wieder ins Training eingestiegen, ein Einsatz kommt aber zu früh. Fragezeichen stehen außerdem noch hinter Felix Schröder, Niklas Neumann, Tobias Lütjann und Sebastian Rast.

„Das sind Voraussetzungen, die ich mir so nicht vorgestellt habe“, sagt Trainer Rast. Nun heiße es Daumendrücken. Gegen Albersloh will die SG dann wieder auf eine Offensive setzen, die durch eine sicher stehende Abwehr getragen wird. „Wir wollen zu Null spielen“, sagt Rast. Klappt das, wären das beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Heimspielwoche.

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Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel

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