So war der Tag der offenen Tür bei der Cappenberger Feuerwehr

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Jeden Tag sind sie für ihr Dorf zur Stelle: Die Wehrleute des Löschzugs Cappenberg. Gerade deshalb hätten sie sich noch etwas mehr Zuspruch für ihren Tag der offenen Tür versprochen.

Cappenberg

, 01.07.2019, 13:08 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fünf Jahre ist es her, dass die Feuerwehr Cappenberg zu einem Tag der offenen Tür eingeladen hatte. Am vergangenen Sonntag hat es sie es nun wieder gemacht und sich an ihrem Standort an der Rosenstraße präsentiert.

Ab den Morgenstunden war die Straße gesperrt, weil der Platz dort für die Einsatzfahrzeuge und eine Aktionsfläche gebraucht wurde. Die Drehleiter aus Bork hatte ihre Leiter komplett ausgefahren und ihrer Spitze flatterte die Feuerwehrfahne im Wind.

Sirene lockte die Besucher an

Daneben waren die beiden Einsatzfahrzeuge aus Cappenberg platziert worden, alle Schotten waren geöffnet und boten einen Einblick in die spezielle Ausrüstung der Wagen. Pünktlich um 11 Uhr ertönte die neue Sirene auf dem Dach der Wache und forderte die Cappenberger auf, zu kommen.

Die Besatzung der Wache, geführt von den Brüdern Jürgen und Christian Drees, hatte sich einiges einfallen lassen, um die Gäste bei Laune zu halten. So gab es außer der Begegnung mit dem Equipment einen Getränkestand, eine große Grillstation und für die Kinder eine Hüpfburg und einen Sandspielplatz.

So war der Tag der offenen Tür bei der Cappenberger Feuerwehr

Die Feuerwehr Cappenberg hat am Samstag zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder einen Tag der offenen Tür veranstaltet. © Günther Goldstein

Außerdem gab es für die Kleinen noch die Möglichkeit, mit einem echten, kleinen Feuerwehrschlauch ihre Geschicklichkeit zu beweisen. Und die Cappenberger hatten sich auch noch verstärkt mit speziellen Feuerwehrgeräten aus der Nachbarschaft. So waren aus Lünen der Container für Kontaminations-Einsätze sowie der Messwagen gekommen und wurden vorgeführt. Und das DRK war mit einem Rettungswagen an der Rosenstraße. Eine große Hilfe war an diesem Tag auch die starke Abteilung der Jugendfeuerwehr aus Bork, zudem gab es Unterstützung von den Cappenberger Schützen.

Neues Einsatzfahrzeug

Am Nachmittag stellte sich dann auf der großen Wiese hinter der Wache das Einsatzfahrzeug TLF 300 vor, das mit einem Wasserwerfer ausgestattet ist. In langsamer Fahrt demonstrierte dieser seine Leistungsfähigkeit und pustete mit hohem Druck seine 3000 Liter Wasser in die umliegenden Gehölze.

„Einerseits sind wir mit dem Zuspruch heute nicht unzufrieden“, sagte Christian Drees, „aber wenn man bedenkt, dass wir als freiwillige Feuerwehr rund um die Uhr für die Cappenberger einsatzbereit sind, hätten es doch ein paar mehr sein können. Außerdem hat die Vorbereitung der Veranstaltung eine Menge freiwillige Zeit gekostet.“

Die Feuerwehr Cappenberg, berichtet er weiter, sei zur Zeit personell gut ausgestattet mit rund 30 Einsatzkräften und verfüge über modernste Technik. „Aber ein Tag der offnen Tür soll auch das Interesse an unserer Arbeit wecken“, bemerkt sein Bruder Jürgen Drees. „Wir können immer Verstärkung gebrauchen, auch für unsere Jugendabteilung.“

Im ersten Halbjahr hat die Wache Cappenberg bisher 13 Einsätze zu verzeichnen. Das waren zumeist technische Hilfeleistungen, Unfälle oder Sturmschäden.

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