Abendverbindung der Bahn wird gut angenommen

Zwischen Dortmund und Lüdinghausen

Die neu eingerichtete Bahnverbindung wird von den Fahrgästen gut angenommen. 40 bis 50 Personen nutzen im Durchschnitt die neue Abendverbindung der Bahn, die Dortmund mit Lüdinghausen und Coesfeld seit Dezember 2014 miteinander verbindet.

LÜDINGHAUSEN

28.07.2015, 05:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Abendverbindung der Bahn wird gut angenommen

Seit dem 14. Dezember vergangenen Jahres rollen zwei zusätzliche Züge samstags und vor Feiertagen von Dortmund ins Münsterland. Sie verlassen den Bahnhof um 22.52 Uhr oder 23.52 Uhr und sind 40 Minuten später in Lüdinghausen. Diese späte Verbindung war von den Fahrgästen gewünscht und angeregt worden, berichtete Geschäftsführer des Zweckverbandes Schienen-Personen-Nahverkehr Michael Geuckler vor einem Jahr.

Hoffnung auf weiter steigende Fahrgastzahlen

Und die Umsetzung dieser Anregung wird von den Fahrgästen dankend angenommen. Dass nach einem knappen halben Jahr durchschnittliche Zahlen von 40 bis 50 Fahrgästen pro Zug erreicht werden, stimmt den Verkehrsmanager hoffnungsvoll, zumal es sich um eine späte Verbindung handelt. Er nennt dies "einen sehr guten Wert" und geht davon aus, dass sich die Fahrgastzahlen noch steigern und dann auf hohem Niveau einpendeln werden.

Die Abendfahrten waren unter anderem auch mit Blick auf die Bundesliga-Begegnungen des BVB in den Fahrplan aufgenommen worden. Dass die Schwarz-Gelben Anlass sind, in den Zug zu steigen, wurde spätestens beim DFB-Pokalfinale deutlich, das noch nicht einmal in Dortmund, sondern bekanntlich in Berlin stattfand.

Rappelvolle Züge zum Public Viewing

Zum Public Viewing fuhren trotzdem viele Fans nach Dortmund – und enttäuscht am späten Abend zurück: Mit 220 Fahrgästen war der „frühe“ Spätzug um 22.52 Uhr rappelvoll, eine Stunde später waren es immer noch 90 Fahrgäste mit Tränen in den Augen.

Geuckler geht auch für die Zukunft davon aus, dass die Fußballfans möglichst mit dem Zug nach Dortmund fahren wollen. Sorgen macht er sich jedoch über die Pläne des DFB, die Anstoßzeiten zu entzerren. Das bringe den Verkehrsverbund dann in Schwulitäten.

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