AC/DC-Mundschutz und Masken im BVB-Look: Menschen zeigen ihre kreativen Mundschutz-Masken

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Die Mundschutz-Maske ist nun fester Bestandteil der Bürger. Wir zeigen in einer Fotostrecke viele Menschen, die in Selm, Olfen und Nordkirchen mit kreativen Masken-Varianten unterwegs sind.

Selm, Olfen, Nordkirchen

, 01.05.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Beim Einkaufen und im ÖPNV ist das Tragen eines Mundschutzes seit dem 27. April Pflichtsache. Daran scheinen sich die meisten Menschen zu halten. Viele von ihnen tragen selbst genähte Masken. Von AC/DC- über BVB-Design bis hin zu Masken mit Waschbär-Muster ist so einiges dabei. Aber schauen Sie selbst:

FOTOSTRECKE
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Maskenpflicht: Zeigt her eure Mundschutz-Masken

Seit dem 27. April ist das Tragen einer Mundschutz-Maske in NRW beim Einkaufen und im ÖPNV Pflichtsache. Wir zeigen Menschen aus Selm, Olfen und Nordkirchen mit ihren Masken. Die Fotostrecke zeigt: Die Menschen sind kreativ geworden.
01.05.2020
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Antje und Ludger Reiners. "Die Masken wurden selbst genänht aus Baumwolle. In unserer vierköpfigen Familie hat jeder ein bis zwei Masken. Wir tragen diese nur da, wo es erforderlich ist. Es kann nur helfen. Man beobachtet seinen Gegenüber schon ganz anders, als vor acht Wochen. Wenn alle mitziehen würden, dann werden wir schneller damit durch" so Ludger.© Jura Weitzel
Peter Kraft trägt eine Maske aus Baumwolle: "Meine Frau hat diese Maske genäht. Ich bin BVB-Fan, deshalb habe ich sie mir in Farben schwarz und gelb gewünscht. Insgesamt haben wir knapp zehn verschiedene Masken, die meisten davon in schwarz-gelb."© Jura Weitzel
Christiane Breimann aus Olfen: "Die Maske hat für mich eine Freundin genäht. Insgesamt besitze ich zehn solcher Stoffmasken. Die werden regelmäßig gewaschen.© Jura Weitzel
Jutta Kulms besitzt neun Masken: "Meine Nachbarin hat zwei genäht. Alle sind verschieden gestaltet. Zum binden habe ich auch welche. Diese sind aber nicht so praktisch. Man gewöhnt sich schnell an sie. Seit der letzten Woche trage ich sie freiwillig. Ich trage meine Masken aber nur dort, wo es erforderlich ist."© Jura Weitzel
Bernd Pontow, Atemschutzausbilder, arbeitet im chemischen Bereich. "Diese Maske habe ich selbst genäht. Das ist einfach. Diese Maske ist ein AC/DC-Dreieckstuch. Ich bin ein Fan und war schon auf Konzerten. Ich besitze aber nur eine solche Maske. Momentan arbeite ich im Homeoffice, weil ich Risikopatient bin. Die meiste Zeit bin ich daher zu Hause."© Jura Weitzel
"Meine Schwester hat mir diese Maske geschenkt. Dort sind viele Fahrzeuge drauf. Der Stoff ist aus Baumwolle. Sie hat damals Körnerkissen genäht und hatte noch Reststoff über. Ich besitze vier Masken. Jede Maske sieht anders aus. Einwegmasken besitze ich aber auch noch für die Arbeit. Ich habe noch eine Schönere zu Hause."© Jura Weitzel
Michael Trapp. "Meine Maske hat meine gute Freundin Anita Dietz genäht. Ich besitze zwei verschiedene Masken. Die andere hat die gleiche Farbe. Dort sind aber Nilpferde drauf abgebildet. Anita hat noch viele mehr gemacht - auch für die Kinder. Wir sind alle gut ausgestattet. Ich trage die Maske manchmal auch auf der Straße. Wenn viele Leute auf einem Fleck sind. Das kommt zwar selten vor. In der Tasche habe ich die Maske aber immer dabei. Mittlerweile habe ich mich an das Tragen gewöhnt. Ich habe sie auch schon angezogen, bevor es zur Pflicht geworden ist."© Jura Weitzel
Dagmar Rosner: "Die Maske ist selbst genäht aus Stoffresten mit Bändchen. Davon habe ich insgesamt drei. Zwei habe ich gekauft. Mit Filter. Das Tragen einer Maske finde ich hinderlich, weil ich dadurch nicht so gut Luft bekomme. Trotzdem finde ich die Maskenpflicht wichtig."© Jura Weitzel
Simone Pirnke aus Capelle: "Die Maske habe ich von einer Freundin aus Haltern bekommen. Woraus diese Maske genäht worden ist, weiß ich nicht. Sie stammt aus einem kleinen Schuhgeschäft. Da ich im Wohnheim in der Kinderheilstätte arbeite, besitze ich insgesamt sieben Masken. Alle sind selbstgenäht. Die Mama meiner besten Freundin hat mich auch damit versorgt. Früher haben wir uns Gutscheine geschenkt, heutzutage schenken wir uns Masken. Nur wo es erforderlich ist, wird der Mund- und Nasenschutz eingesetzt, auch bei der Arbeit. Darum bin ich das Tragen der Maske schon gewöhnt."© Jura Weitzel
Elke Decker aus Selm: "Die Maske ist selbst genäht. Das Schnittmuster ist aus der Vorlage der Ruhr Nachrichten. Der Stoff ist aus Baumwolle. Ich habe insgesamt zwölf davon genäht. Alle sehen fast gleich aus. Für die Arbeit sehen die aber ein wenig anders aus."© Jura Weitzel
Vanessa Kuhn: "Meine Maske besteht aus Baumwolle. Diese habe ich aus einer Bettwäsche gemacht. Für die Tochter und meinen Freund habe ich auch welche genäht. Einige Tage bevor die Pflicht eingeführt wurde, habe ich mich drangesetzt und ein paar angefertigt - allerdings ohne Nähmaschine. Wir besitzen drei Stück. Alle drei sehen anders aus. Insgesamt habe ich aber sieben genäht. Das geht recht flott."© Jura Weitzel
Jenny Jakubczaka aus Südkirchen: "Die Maske habe ich von einer Bekannten. Sie ist Schneiderin. Ich habe von ihr zwei bekommen auch meine Schwester hat für mich zwei genäht. Die Maske trage ich da, wo es nötig ist. Ich finde es nicht schlimm, dass es im Supermarkt zwingend erforderlich ist."© Jura Weitzel
Elisabeth und Roland Behnke aus Selm. "Die Masken habe ich selbst genäht. Das war ein alter Stoff von meinen Kindern. Eigentlich hatte ich mal vor, daraus Vorhänge zu nähen. Ich habe insgesamt acht Masken genäht. Getragen werden die nur, wo es nötig ist. Diese ist doppellagig. Die ist von Boda mit Draht. Als Brillenträger eignet sie sich optimal. Dadurch beschlägt die Brille nicht. Der Draht kannn passend geformt werden", so Elisabeth Behnke.© Jura Weitzel
Bärbel Höppener aus Capelle: "Meine Maske wurde aus einem Herrenhemd gefertigt. Meine Nichte hat das gemacht. Ich denke, sie hat so einige genäht. Ich trage die Maske, wo es nur nötig ist. Ich habe auch einige Einnwegmasken zu Hause."© Jura Weitzel
Maria Heitmann mit Tochter Sonja. "Die Masken haben wir uns aus Baumwolle machen lassen. Meine Tochter hat eine mit Spinnnennetzmuster und meine hat Sterne drauf. Im Haushalt hat bei uns jeder vier Masken pro Person. Diese werden natürlich häufig gewaschen und gebügelt. Getragen werden die Masken von uns nur da, wo es nötig ist - in Bussen, in der Bahn und in den öffentlichen Einrichtungen. Personen ohne Maske in der Bahn würde ich sogar ansprechen", so Maria Heitmann.© Jura Weitzel
Petra Bußmann aus Ascheberg: "Die Maske habe ich in einer Apotheke gekauft. Ich besitze jetzt drei Masken, die verschieden designt sind. Für bestimmte Anlässe habe ich verschiedene Masken. Ich finde die Maskenpflicht gut. Das wird uns alle noch eine Weile begleiten. Mir persönlich fehlt der soziale Kontakt zu der Familie."© Jura Weitzel
Josef Brosterhues aus Südkirchen: Ich trage eine Einweg-Maske. Ich habe vier davon. Diese haben ich von meinen Bekannten bekommen. Ich nutze sie, nur wo es nötig ist. Selbstgenähte Masken habe ich nicht. Was muss das muss, das Tragen ist eine Pflicht. Jeder sollte sich dran halten."© Jura Weitzel
Rosemarie Adrian aus Olfen: "Ich besitze insgesamt fünf Masken. Ich habe drei Gekaufte und zwei Selbstgemachte. Aus welchem Stoff die sind, weiß ich nicht. Mit dieser beschlägt die Brille nicht. Mit Bügel ist es viel besser. Ich trage die Maske nur da, wo es sein muss. Abstand wird natürlich trotzdem eingehalten."© Jura Weitzel
Gabi Sander: "Die Maske hat für mich meine Schwiegermutter genäht. Ich besitze insgesamt vier davon. Alle sind selbstgemacht. Wenn jemand keine Maske trägt, finde ich das nicht in Ordnung."© Jura Weitzel
Bernhard Kortmann aus Vinnum: "Meine Tochter hat für mich fünf Masken genäht. Alle bestehen aus Baumwolle. Woraus der Stoff genommen wurde, weiß ich nicht. Alle haben aber oben eine Schiene. Somit beschlägt die Brille nicht und die Maske sitzt besser. Der Schutz wird nur da eingesetzt, wo es sein muss. An die Maske habe ich mich inzwischen schon gewöhnt."© Jura Weitzel

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