Änderungen beim Selmer Karneval: Eintritt zum Festzelt und Männer zur Weiberfastnacht

Karneval in Selm

Bald schallen wieder die Helaus durch Selm. Für die Selmer Karnevalisten gibt es allerdings einige Änderungen. Die wichtigsten auf einen Blick.

Selm

, 29.01.2019, 11:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Beim Selmer Karneval stehen einige Änderungen an.

Beim Selmer Karneval stehen einige Änderungen an. © Antje Pflips (A)

Für das Festzelt am 2. März gibt es in diesem Jahr einen Eintritt. Die Buttons waren bisher nur Schmuck für die Käufer und Unterstützung für den Verein. In diesem Jahr bedeutet der Button gleichzeitig die Eintrittskarte in das Zelt, wenn ab 15.11 Uhr die große Feier startet.

Es gilt: kein Button, kein Eintritt. Die runden Anstecker kosten 2 Euro im Vorverkauf. Dieser läuft seit dem vergangenen Wochenende. Grund dafür: „Die Buttons wurden immer weniger gekauft“, erklärt Tobias Steinbrink, Vorsitzender des Karnevalsgesellschaft (KG) Rot-Weiß.

Die Vorverkaufsstellen

Hier gibt es den Button zu kaufen

  • Bären Apotheke, Ludgeristraße 67
  • Bären Apotheke, Kreisstraße 61
  • 4elements, Sandforter Weg 2
  • Rewe Gawdi, Ludgeristraße 2
  • Lumberjack`s Diner, Kreisstraße 66
  • Gasthaus Suer, Ludgeristraße 90
  • Apotheke Brüning, Ludgeristraße 67
  • Spielen und Träumen, Südkichener Straße 1
  • Trinkhalle Skusa, Hauptstraße 24 (in Bork)

Der Verein sei darauf angewiesen, dass die Buttons gekauft werden. „Die Kosten für die Veranstaltung steigen insgesamt“, erklärt Steinbrink. Steigende Kosten, sinkende Einnahmen. Deshalb der Button als Eintritt. Außerdem meint Steinbrink, dass die zwei Euro wirklich nicht zu viel verlangt seien. „Wer die zwei Euro nicht über hat, der trinkt im Zelt auch sowieso kein Bier“, sagt er.

Abendkasse ohne Gebühr

Wer keine Möglichkeit hat, einen Button im Vorverkauf zu erwerben, der hat auch vor Ort noch die Möglichkeit dazu. Es wird eine Art Abendkasse geben, eine Hütte vor dem Zelt. „Wir nehmen aber keine Abendkassen-Gebühr“, sagt Steinbrink. Bisher hat die Karnevalsgesellschaft 2500 Buttons in Auftrag gegeben. „Auf Abruf können wir aber immer nachbestellen.“ Und auch sogar selbst pressen können sie, erklärt Steinbrink.

Zugelassen sind gleichzeitig 2000 Menschen in dem Festzelt. Doch dort herrscht reger Durchgangsverkehr, sagt er. Zur Not könne die Security jederzeit abriegeln.

Fest steht inzwischen, dass zwischen Baustellen auf dem Campusplatz gefeiert wird. Nachdem es zuletzt Zelt-Probleme gab, der Partner für das Festzelt abgesprungen war, ist das laut Steinbrink geklärt. Man stehe zwar noch in den letzten Gesprächen, aber: „Der Zeltwirt steht und es wird definitiv auf dem Campus gefeiert“, sagt der Vorsitzende.

Weiberfastnacht

Auch für die Weiberfastnacht am 28. Februar gibt es Änderungen. Neu ist, dass es statt einer Travestieshow in diesem Jahr eine Band geben wird. Außerdem sei das Programm insgesamt etwas verkürzt. Einige Frauen seien auf ihn zugekommen, die lieber eine kürzere Show und mehr eigene Party wollen, erklärt Steinbrink die Beweggründe.

Auch ganz neu: In diesem Jahr steigt die Weiberfastnachtsfeier von Anfang an mit Männern – auch mit denen der Gäste. „Viele Männer gehen sonst zunächst in die Kneipe. Ob die dann später noch kommen ist eher fragwürdig. Und so können wir vielleicht auch Selmer hier halten, die sonst lieber auswärts feiern“, hofft Steinbrink.

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