Ärger im Baugebiet: Hickhack ohne Ende

SELM Enttäuschte Gesichter und aufgebrachte Gemüter bei den Anwohnern des Baugebiets "Am Hüttenbach", Unverständnis bei Lothar Unrast von den Stadtbetrieben. Bei der Anwohnerversammlung im Restaurant Adria wurden die Anwohner über den Endausbauplan der Stadt informiert.

von Von Sophie Bissingen

, 28.08.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Wir müssen heute Flächen suchen, wo es möglich ist, Stellplätze zu schaffen", so Unrast. Wenig später fanden sich Flächen für nicht mehr als drei Parkplätze. "Sie müssen, wenn Sie die Spielstraße möchten, damit rechnen, dass die falsch parkenden Autos der Besucher abgeschleppt werden", mahnte Unrast.

"Wir müssen heute Flächen suchen, wo es möglich ist, Stellplätze zu schaffen", so Unrast. Wenig später fanden sich Flächen für nicht mehr als drei Parkplätze. "Sie müssen, wenn Sie die Spielstraße möchten, damit rechnen, dass die falsch parkenden Autos der Besucher abgeschleppt werden", mahnte Unrast.

Unfallrisiko vermindern

"Uns ist wichtig, dass die Kinder in Sicherheit sind. Wir brauchen und möchten es, um das Unfallrisiko zu verringern", lautete die Antwort der Anwohner. Die Bürger sind der Ansicht, dass der Bebauungsplan schlecht strukturiert wurde. Die Straßen seien zu eng. Auch die Entsorgungsfirma Remondis weigert sich inzwischen, die Mülltonnen vor den Häusern abzuholen. Die Anwohner müssen die Mülltonnen nun bis an die Hauptstraße bringen.

Neu geplante Parkplätze

"Dort wiederum ist einer der neu geplanten Parkplätze, was wiederum die Zahl dieser von drei auf zwei verringert", so die Anwohner. Am Ende waren sich alle vom Hüttenbach einig: "Wir bekommen die Spielstraße, das ist die Hauptsache. Die wenigen Parkplätze müssen wir wohl in Kauf nehmen."

Lothar Unrast ist weniger glücklich: "Es tut mir leid, dass das gemeinsame Bauen zwischen Stadt und Anwohnern zu solchen Schwierigkeiten führt", verließ er die Versammlung.

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