Arbeiten am Brauereiknapp werden dieses Jahr doch nicht mehr fertig

mlzBrauereiknapp

Eigentlich sollte sie noch dieses Jahr abgeschlossen werden, jetzt dauert die Baustelle am Brauereiknapp zwischen Cappenberg und Lünen doch noch länger als ursprünglich geplant.

Cappenberg, Lünen

, 04.12.2019, 20:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Aus dem Plan, die Arbeiten auf der L810 von Cappenberg, Höhe Kreuzung Freiherr-vom-Stein-Straße/Am Brauereiknapp bis zum Ortseingang Lünen (nahe Friedhof) noch in diesem Jahr zu beenden, wird nichts: Anders als ursprünglich geplant bleibt die Baustelle auch noch im Januar 2020 bestehen. Das hat Straßen NRW jetzt in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

Das heißt auch: Es bleibt bei der Vollsperrung des Abschnitts, wie Projektleiter Christian Kahlau von Straßen NRW auf Anfrage der Redaktion erklärte.

Es gibt allerdings zwei Ausnahmen von dieser Sperrung:

  • Anlieger können die Straße passieren.
  • Die Buslinie R19, die zwischen Lünen und Selm verkehrt, kann die Straße ab dem 14. Dezember nutzen. Und: Der extra für den Cappenberger Weihnachtsmarkt am 14. und 15. Dezember (Samstag und Sonntag) eingerichtete Shuttlebus von Lünen zum Schloss kann wie gewohnt zum Einsatz kommen.

Alle anderen können die Straße weiterhin nicht nutzen - es bleibt bei der Vollsperrung.

So geht es auf der Baustelle am Brauereiknapp in den nächsten Wochen weiter

Für Anfang der nächsten Woche sind Asphaltierungsarbeiten geplant. Ab dem 9. Dezember soll der Bankettstreifen asphaltiert werden. Am 11. Dezember (Mittwoch) erhält die Fahrbahn von der Zufahrt Struckmannsberg bis kurz vor dem Kreuzungsbereich am Friedhof eine neue Asphaltbefestigung.

„Die Anwohner des Struckmannsberg können an diesem Tag für mehrere Stunden nur links heraus in Richtung Cappenberg fahren. Auch die Zufahrt zum Struckmannsberg kann dann nur von Cappenberg aus erfolgen“, teilt Straßen NRW mit. Nach der Auskühlung des Asphalts, also spätestens ab dem 12. Dezember sollen die Anwohner die Straße auch wieder in Richtung Lünen nutzen.

Arbeiten machen Winterpause, Sperrung bleibt aber bestehen

Projektleiter Christian Kahlau geht davon aus, dass die ausführende Firma ab dem 18. Dezember bis zum 6. Januar dann in die Winterpause geht. Auch in dieser Zeit bleibt die Sperrung aber bestehen, sagt er. Gerade im Bereich Lünen am Friedhof sei die Straße noch nicht so weit, dass sie für den normalen Verkehr freigegeben werden könne, erklärt er.

Ab Januar laufen dort weitere Asphaltierungsarbeiten. Wenn das Wetter mitspielt, so Straßen NRW, könne die Baumaßnahme dann „zügig“ abgeschlossen werden.

Warum die Sperrung überhaupt verlängert wurde, begründet der Landesbetrieb so: „Aufgrund des nicht tragfähigen Untergrundes musste zusätzlich Bodenaustausch vorgenommen werden. Die Baugrube wurde dafür etwa 30 Zentimeter tiefer ausgekoffert als geplant. Die Vielzahl an Strom-, Kommunikations- und Wasserleitungen verzögerten teilweise die Arbeiten. Weiterhin müssen zusätzliche Arbeiten zum Anschluss der Straßenentwässerung an das städtische Kanalnetz durchgeführt werden.“ Außerdem war während der Bauzeit festgelegt worden, dass zusätzlich noch rund 100 Meter des Rad-/Gehwege an beiden Seiten saniert werden müssen.

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