Bald öffnet das Maislabyrinth in Selm

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Das Labyrinth in den Maisfeldern ist auf Hof Lünemann zur Tradition geworden. Auch für den Sommer 2015 hat sich Landwirt Benedikt Lünemann wieder etwas besonderes ausgedacht. Wir zeigen Eindrücke aus den vergangenen Jahren und das, was die Besucher in diesem Jahr erwartet.

SELM

, 10.07.2015, 14:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
So sieht das Maislabyrinth von oben aus: eine Frau, die Wasser trägt.

So sieht das Maislabyrinth von oben aus: eine Frau, die Wasser trägt.

"Es ist auch eine kleine Familienzusammenführung", sagt Landwirt Benedikt Lünemann. Seine Schwester Christiane hatte 2009 die Idee zum Labyrinth, Benedikt Lünemann selbst fertigt die Zeichnungen und mäht sie gemeinsam mit seinem Bruder Jan ins Feld. Möglich ist das mithilfe einer App fürs Smartphone. Die Geschwister haben die Zeichnung in das Programm eingegeben und mithilfe eines GPS-Senders konnten sie sich den Weg durch das Feld mähen.

So sah das Maislabyrinth in den vergangenen Jahren aus

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Das Maislabyrinth in Selm 2015

Das Labyrinth in den Maisfeldern ist auf Hof Lünemann schon zu einer Tradition geworden. Hier gibt es einen Überblick über die vergangenen Jahre.
10.07.2015
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Benedikt Lünemann hat 80 Stunden Arbeit in das Maislabyrinth investiert.© Foto: Günther Goldstein
So sieht das Maislabyrinth von oben aus: eine Frau, die Wasser trägt.© Foto: Günther Goldstein
Das Labyrinth hat bei Landwirt Benedikt Lünnemann Tradition.© Foto: Natasa Balas
Dominik Röttger (10) hat das Maislabyrinth ausprobiert.© Foto: Natasa Balas
Im Labyrinth hängen verschiedene Fragen. Damit die Besucher sie Beantworten können, bekommen sie eine Karte.© Foto: Natasa Balas
Das Labyrinth wird am 18. Juli eröffnet.© Foto: Natasa Balas
So sah das Labyrinth im Jahr 2012 aus.© Foto: Hans Blossey (Selm) /Benedikt Lünemann
Maislabyrinth von Benedikt Lünemann vom Hof Lünemann in Cappenberg bei Lünen, Figur Christus-Statue Cristo Redentor vom Corcovado-Berg in Rio de Janeiro, dem Zuckerhut, Selm, Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen, Deutschland© Foto: Günther Goldstein / Bendedikt Lünemann
Das war das Maislabyrinth im Jahr 2010© Foto: Martin Parsch / Benedikt Lünemann
2014 war in dem Maisfeld die Cristo-Redentor-Figur vom Corcovado Berg in Rio de Janeiro eingemäht.© Foto: Hans Blossey (Selm) / Benedikt Lünemann
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Während das Maisfeld im vergangenen Jahr von einer eingemähten Cristo-Redentor-Figur vom Corcovado-Berg in Rio de Janeiro geziert wurde, steht in diesem Jahr alles im Zeichen des Dorfes Busunu in Ghana. Seit 2014 besteht eine kommunale Entwicklungszusammenarbeit zwischen Selm und dem afrikanischen Dorf. Ein Ziel dabei ist der kulturelle Austausch auf beiden Seiten. "Mit dem Labyrinth leisten wir auch einen kleinen Beitrag dazu", sagt Lünemann.

80 Stunden Arbeit

Etwas 80 Stunden Arbeit - von der Zeichnung bis zum fertigen Maislabyrinth stecken in dem Großprojekt. Im April hatte der 31-Jährige den Mais angelegt, am 20. Juni erfolgte dann der erste Durchgang mit dem Rasenmäher. "Wir müssen zwischendurch aber immer mal wieder nachmähen, weil der Mais so schnell wächst", sagt der Landwirt. Drei bis vier Stunden dauert das dann noch mal auf der sechs Hektar großen Fläche.

Bevor das Labyrinth am Samstag, 18. Juli, eröffnet, durfte es Dominik Röttger schon mal ausprobieren. "Man kann hier gut verstecken spielen", sagt der Zehnjährige. Damit es auf dem Weg durch das Maisfeld nicht langweilig wird, hat sich Benedikt Lünemann auch ein Quiz ausgedacht. "Über das gesamte Labyrinth verteilt, hängen Fragen über Selm oder Busunu im Mais", sagt er. Zwar helfen diese nicht, den Weg durch's Labyrinth besser zu finden. "Wenn man aber zum dritten Mal an der gleichen Frage vorbeikommt, macht man auf jeden Fall etwas falsch", sagt er.

 

Infos und Öffnungszeiten
Die Eröffnung auf dem  ist am Samstag, 18. Juli, weil der Mais an einigen Stellen noch nicht hoch genug steht. Öffnungszeiten: freitags, samstags, sonn- und feiertags 13 bis 18 Uhr - nach Anmeldung auch unter der Woche. Auch für größere Gruppen. Weitere Infos unter Tel. (02592) 6 12 84. 

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