Die niedrige Eingangstür lässt erahnen, woher die Gaststube ihren Spitznamen hatte: Manch einer musste sich wohl bücken, um einzutreten. © Gerstenmaier
Fachwerkhaus

Bauarbeiten am „Café Bück dich“ in Cappenberg gehen weiter

Nach zehn Monaten, in denen die Bauarbeiten am Café Bück’ dich ruhten, sind diese in der vergangenen Woche wieder aufgenommen worden. Das Fachwerkhäuschen wird nun wieder wohnbar gemacht.

Nach zehn Monaten Baustopp geht es jetzt endlich weiter: An Selms wohl kleinsten Fachwerkhaus wird wieder gebaut.

Nachdem im August 2020 noch Richtfest gefeiert wurde – der Dachstuhl war bereits fertig gestellt worden – standen die Bauarbeiten anschließend still. Bis vergangene Woche.

Noch lässt sich ein fertiges Haus nur erahnen. Aber es geht voran. © Gerstenmaier © Gerstenmaier

Seit Donnerstag, 5. August, wird nun weitergearbeitet: Zunächst war ein Holzgestell gebaut und der Betonsockel gegossen worden. Wie es nun konkret weitergeht, ist unklar. Denn alle Beteiligten sind dazu angehalten, sich in keiner Weise zu äußern.

Im Moment kann man den Charme, den das Häuschen sicherlich einmal hatte, nur erahnen. © Gerstenmaier © Gerstenmaier

Lange lag das ehemalige Café König, im Volksmund als Kaffee Bück` dich bekannt, brach. In den 1930er Jahren hatte der Bergmann Friedrich König das Häuschen zu einer Schankwirtschaft umgebaut. So gab es im Erdgeschoss einen kleinen Laden, durch den die Gäste das Haus betraten, im Obergeschoss lag die Gaststube.

Im vergangenen Jahr hatte sich Petra Nordt, Besitzerin des Häuschens, vorgenommen, ihre Geburtsstätte wieder herzurichten, um dort wieder einzuziehen. Zunächst war die Fassade entkleidet, das Innere entkernt und der Dachstuhl erneuert worden.

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
In und um Stuttgart aufgewachsen, in Mittelhessen Studienjahre verbracht und schließlich im Ruhrgebiet gestrandet treibt Kristina Gerstenmaier vor allem eine ausgeprägte Neugier. Im Lokalen wird die am besten befriedigt, findet sie.
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Kristina Gerstenmaier

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