Bio-Gut Schulze Altcappenberg erklärte, wie ein moderner Bio-Bauernhof funktioniert

Bio-Bauernhof

Auf dem Bio-Gut Schulze Altcappenberg hat eine Gruppe der Volkshochschule Selm erfahren, wie ein moderner Biohof funktioniert. Betriebsleiter Moritz Spahn sprach aber auch über Fehlschläge.

Bork

, 25.09.2019, 13:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bio-Gut Schulze Altcappenberg erklärte, wie ein moderner Bio-Bauernhof funktioniert

Moritz Spahn erläuterte der VHS-Gruppe beim Besuch auf dem Bio-Gut Schulze Altcappenberg die Bersonderheiten bei der Rote-Beete-Kultur und schilderte den bevorstehenden Erntevorgang. © Günther Goldstein

Der Bereich Politik, Gesellschaft und Geschichte an der Volkshochschule Selm behandelt in diesem Semester das Thema „Kreislaufwirtschaft vor Ort“. Darin werden den Teilnehmern verschiedene Exkursionen im Umkreis angeboten.

So kam die Gruppe zusammen mit dem Leiter der VHS, Michael Reckers, am Dienstagnachmittag zum Bio-Gut Schulze Altcappenberg nach Bork-Hassel.

Dort wurde sie auf dem Hof von Hausherr Dr. Heinrich Schulze Altcappenberg begrüßt. Dann übernahm der Betriebsleiter des Bio-Gutes Moritz Spahn den weiteren Verlauf und führte die Teilnehmer in die benachbarten Felder.

Gemüsezwiebeln entwickelten sich nicht, wie erhofft

Dort sprach er zunächst über den leider nicht erfolgreichen Versuch, erstmals Gemüsezwiebeln biologisch anzubauen. Das war leider fehlgeschlagen weil es zu wenig Niederschlag gebeben hatte und die Früchte nicht zu entwickelt waren wie es sein sollte.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Gruppe der VHS Selm zu Besuch auf dem Bio-Gut Schulze Altcappenberg

Einen spannenden Tag erlebte eine Gruppe der VHS auf dem Bio-Gut Schulze Altcappenberg in Bork. Die Besucher erfuhren dabei viel über biologische Landwirtschaft und die jahrhundertealte Geschichte des Hofs.
25.09.2019
/
Eine Gruppe der VHS hat das Bio-Gut Schulze Altcappenberg besucht.© Günther Goldstein
Eine Gruppe der VHS hat das Bio-Gut Schulze Altcappenberg besucht.© Günther Goldstein
Eine Gruppe der VHS hat das Bio-Gut Schulze Altcappenberg besucht.© Günther Goldstein
Eine Gruppe der VHS hat das Bio-Gut Schulze Altcappenberg besucht.© Günther Goldstein
Eine Gruppe der VHS hat das Bio-Gut Schulze Altcappenberg besucht.© Günther Goldstein
Eine Gruppe der VHS hat das Bio-Gut Schulze Altcappenberg besucht.© Günther Goldstein
Eine Gruppe der VHS hat das Bio-Gut Schulze Altcappenberg besucht.© Günther Goldstein
Eine Gruppe der VHS hat das Bio-Gut Schulze Altcappenberg besucht.© Günther Goldstein
Eine Gruppe der VHS hat das Bio-Gut Schulze Altcappenberg besucht.© Günther Goldstein
Eine Gruppe der VHS hat das Bio-Gut Schulze Altcappenberg besucht.© Günther Goldstein
Eine Gruppe der VHS hat das Bio-Gut Schulze Altcappenberg besucht.© Günther Goldstein
Eine Gruppe der VHS hat das Bio-Gut Schulze Altcappenberg besucht.© Günther Goldstein
Eine Gruppe der VHS hat das Bio-Gut Schulze Altcappenberg besucht.© Günther Goldstein
Eine Gruppe der VHS hat das Bio-Gut Schulze Altcappenberg besucht.© Günther Goldstein
Eine Gruppe der VHS hat das Bio-Gut Schulze Altcappenberg besucht.© Günther Goldstein
Eine Gruppe der VHS hat das Bio-Gut Schulze Altcappenberg besucht.© Günther Goldstein
Eine Gruppe der VHS hat das Bio-Gut Schulze Altcappenberg besucht.© Günther Goldstein
Eine Gruppe der VHS hat das Bio-Gut Schulze Altcappenberg besucht.© Günther Goldstein

Einige Meter weiter gab es aber dann eine sehr erfolgreiche Kultur zu bewundern: die Roten Beete, die prächtig gewachsen waren. Moritz Spahn erläuterte die Besonderheiten bei dieser Kultur und schilderte den bevorstehenden Erntevorgang. Immer wieder musste er neugierige Fragen der VHS-Besucher beantworten.

Naturdüngung: entscheidend für den Bioanbau

So zum Beispiel zum Thema Naturdüngung, für den Bioanbau eine entscheidende Sache. Hier konnte er auf den Rinderstallmist verweisen, der nur wenige Meter entfernt schon aufgefahren worden war und auf seine Verteilung wartete.

Zum Ende der Ausführungen unter freiem Himmel durften sich die Gäste noch an den Roten Beete und vor allem an den Zwiebeln bedienen. Nach dem Gang über die hofnahen Felder ging es in das große Wohnhaus, wo in der Münsterländer Diele alles vorbereitet war für einen Vortrag.

Geschichte des Hofs

Den gab es von Dr. Schulze Altcappenberg über die gut 900 Jahre währende Geschichte diese Hofstelle, die in enger Verbindung mit dem Kloster Cappenberg gestanden hatte. Und über seine eigenen Vorfahren, die 1830 das jetzt zu sehende Wohngebäude geschaffen hatten.

Mit einigen Sätzen über die Umstellung des Hofes auf biologischen Anbau durch seinen verstorbenen Bruder Reinhold ging die Ansprache dann wieder auf Moritz Spahn über. Der gab etliche Erklärungen über die Zusammenhänge moderner Biobewirtschaftung und die Vermarktung der angebauten Früchte.

Daran schloss sich noch eine lebhafte Diskussion zu den vielen gezielten Fragen der Teilnehmer an. Diese genossen sichtlich das herrliche Ambiente der großen Diele mit offenem Kamin, kunstvollen Holzarbeiten und der großen Freitreppe ins Obergeschoss.

Lesen Sie jetzt