Unfälle

Blitzeis ist Selm: Polizei brauchte nicht raus zu Unfällen

Blitzeis hat für die Pendlerinnen und Pendler am Montagmorgen (1. 2.) den Start in die neue Woche zu einer gefährlichen Rutschpartie gemacht. In Selm ging die Sache glimpflich aus.
Bliktzeis hat die Verkehrsteilnehmer in Atem gehalten. © © picture alliance / Patrick Seege

Von einer spiegelglatten Fahrbahn sind am Montagmorgen viele Menschen überrascht worden. Wer zu Fuß unterwegs war, rutschte aus und fiel. Folgenschwerer waren oft die Unfälle mit dem Auto. Die Polizei im Kreis Unna musste zu einigen Unfällen eilen – aber nicht nach Selm.

Gegen 6 Uhr rutsche ein PKW in Schwerte in den Straßengraben. Wenig später, um 6.15 Uhr, schlitterte ein LKW gegen eine Hauswand und verursachte einen geringen Sachschaden. Um kurz nach 7 Uhr rutschte in Werne ein PKW gegen eine Garagenwand. Und in Holzwickede kippte gegen kurz nach 8 Uhr ein Streufahrzeug auf die Seite. Verletzte gab es bei keinem der Unfälle.

Unfall mit Streufahrzeug in Holzwickede

Bis 6 Uhr morgens sei alles ruhig geblieben, sagt der Sprecher der Kreispolizei. Erst dann sei die Polizei mehrfach gerufen worden. Während die Streufahrzeuge kreisweit im Dauereisatz waren, habe es einen spektakulären Unfall gegeben: Ausgerechnet ein Streufahrzeug in Holzwickede sei in Schlittern geraten und umgefallen.

Blitzeis oder Eisregen entsteht, wenn Regen oder Nebel auf eine gefrorene Fahrbahn treffen. Die Folge: Das Wasser gefriert sofort und bildet eine harte, glasige, zusammenhängende Eisschicht. Das Tückische daran: „Die Eisschicht ist kaum zu erkennen“, weiß der ADAC. Oft werde es erst bemerkt, wenn es schon zu spät sei. Nebel und Raureif auf Bäumen könnten jedoch Hinweise darauf sein, dass Blitzeis drohe.

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