Blumen, warme Worte und Applaus für Michael Reckers (Mitte), den scheidenden FoKuS-Chef, während seiner letzten Ausschusssitzung. Dank kam vor allem von der Beigeordneten Sylvia Engemann und dem Ausschussvorsitzenden Michael Merten. © Arndt Brede
FoKuS-Chef

Blumen und mehr vom Schulausschuss für scheidenden FoKuS-Chef Michael Reckers

Der Ausschuss für Schule, Bildung und Sport hat jetzt FoKuS-Chef Michael Reckers verabschiedet. In dem Haus, dessen Chef er viele Jahre lang war.

Mit Michael Reckers geht der Mann in den Ruhestand, der als Leiter des Fortbildungs-, Kultur- und Sportbereiches der Stadt Selm maßgeblich die Weiterbildung – sei es in der Erwachsenenbildung oder im Nachholen von Schulabschlüssen – sowie die Kulturveranstaltungen gemeinsam mit seinem Team auf ein hohes Niveau gebracht hat. Das Bürgerhaus Selm als Zentrum mit Nebenstellen wie in Bork ist Kernpunkt der Bildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Die Weichen, um das alles zu ermöglichen, stellt der Fachausschuss in seinen Sitzungen. Die letzte Sitzung, die Michael Reckers als Mitglied erlebt hat, endete für ihn mit einem Blumenstrauß in der Hand. Es war das äußere Zeichen für die Wertschätzung, die ihm aus Politik und Verwaltung entgegenströmt.

Er habe mit seinem Team in allen FoKuS-Bereichen dafür gesorgt, dass Selm in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt wurde, sagte Michael Merten, Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Bildung und Sport zu Reckers. Zahlreiche Menschen hätten das Angebot wahrgenommen, „sich fortzubilden oder sogar eine Bildungsabschluss zu machen“. So dass sie am Leben angemessen teilhaben können.

Im Vereins- und Freizeitsport Zeichen gesetzt

In Sachen Kultur hätten Reckers und sein Team das Optimale aus dem Raumangebot gemacht. Mit viel Fingerspitzengefühl für die richtigen Ressortleiter habe sich Selm durch viele Auszeichnungen im musikalischen Bereich hervorgetan. Auch im Bereich des Vereins- und Freizeitsports habe Reckers mit seinen Mitarbeitern Zeichen gesetzt. Beispielhaft sei das Laufprojekt, in dem Menschen innerhalb weniger Monate motiviert werden, sogar einen Marathonlauf zu absolvieren.

Selms Beigeordnete Sylvia Engemann würdigte Michael Reckers unter anderem als fachlich versiert, mit dem die Zusammenarbeit in all den Jahren sehr vertrauensvoll gewesen sei. Und sie bedankte sich dafür, dass Reckers noch einige Wochen angehängt habe, um seinen Nachfolger Benedikt Sträter einzuarbeiten.

Vertrauensvoller Blick in die Zukunft

Michael Reckers gab zu, zunächst mit gemischten Gefühlen auf seinen Abschied und seine Pensionierung geblickt zu haben. Das habe sich geändert, weil es gelungen sei, „einen tollen Nachfolger gefunden zu haben“. Das lasse ihn vertrauensvoll in die FoKuS-Zukunft blicken.

„In all den 28 Jahren, in denen ich in diesem Haus von Anfang an arbeiten durfte, ist kein Tag dabei gewesen, an dem ich ungern zur Arbeit gefahren bin“, erklärte Michael Reckers. Das habe auch an den Politikern gelegen: „Die Zusammenarbeit mit den Ausschüssen, denen ich angehören durfte, war immer sehr vertrauensvoll und entgegenkommend.“ Diese Ausschüsse hätten sich immer mit dem großen Rahmen befasst „und uns Spielräume gegeben, mit denen wir uns auseinandersetzen konnten“.

Über den Autor
Redaktion Selm
Ich finde meine Themen auf der Straße und bin deshalb gerne unterwegs.
Zur Autorenseite
Arndt Brede

Ahaus, Heek und Legden am Abend

Täglich um 18:30 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.

Lesen Sie jetzt