Cappenberger möchten touristische Potenziale stärker nutzen

Diskussion um Masterplan

Mehr Gastronomie, mehr Ärzte, mehr Einkaufsmöglichkeiten: Die Wünsche der Cappenberger für ihren Stadtteil sind eindeutig. Rund 30 Interessierte stellten am Montagabend ihre Ideen zusammen. Sie sollen in den Masterplan Selm einfließen, der im Frühjahr 2013 vorgestellt wird.

CAPPENBERG

von Von Anne Petersohn

, 14.11.2012, 13:02 Uhr / Lesedauer: 1 min

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Nach dem Auftakt in Cappenberg werden auch in den anderen Stadtteilen Bürger-Anregungen gesammelt. Am Dienstag, 20. November, findet eine Masterplan-Werkstatt in der Hauptschule in Bork statt, am 27. November eine weitere im Bürgerhaus. Beginn der Veranstaltungen ist jeweils um 18 Uhr.

An Themeninseln konnten die Bürger Einblick in die bisherigen Planungsergebnisse nehmen – und sie gleichzeitig um eigene Ideen erweitern. Viele handbeschriebene Zettel klebten am Ende auf den Stellwänden. „Wir werden Ihre Anregungen berücksichtigen“, versprach Olaf Kasper vom Planungsbüro DTP. Viele Cappenberger, so der Tenor der Veranstaltung, wünschen sich vor allem einen zentralen Treffpunkt für Vereine und Initiativen. „Die Gaststättenkultur hat in den vergangenen Jahren gelitten“, beklagte der Vorsitzende des Heimatvereins, Heino Janssen.

Die touristischen Potenziale rund um Schloss Cappenberg könnten weitaus produktiver genutzt werden. Und: Gerade die Bedürfnisse älterer Menschen müssten stärker in den Blick genommen werden. Denn für sie fehle es sowohl an schnell erreichbaren Einkaufsmöglichkeiten als auch an geeigneten Wohnformen. „Ein gehobenes Altenzentrum wäre toll.“

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Nach dem Auftakt in Cappenberg werden auch in den anderen Stadtteilen Bürger-Anregungen gesammelt. Am Dienstag, 20. November, findet eine Masterplan-Werkstatt in der Hauptschule in Bork statt, am 27. November eine weitere im Bürgerhaus. Beginn der Veranstaltungen ist jeweils um 18 Uhr.

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