Corona bremst Friedenslicht nicht aus auf seinem Weg nach Selm

Aktion der Pfadfinder

Kein Glitzerwald, kein Glühweinstand, keine Weihnachtslieder in den Gottesdiensten, wenn sie überhaupt stattfinden. Immerhin eine lieb gewonnene Weihnachtstradition bleibt trotz Corona

Selm

, 18.12.2020, 15:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Selmer Pfadfinder haben das Friedenslicht am dritten Adventssonntag in Empfang genommen.

Selmer Pfadfinder haben das Friedenslicht am dritten Adventssonntag in Empfang genommen. © Pfadfinder Selm

Angekommen ist es schon: das Friedenslicht aus Bethlehem. Wie in den vergangenen Jahren haben die Pfadfindern aus Selm es bereits entgegengenommen.

Traditionell entzündet ein österreichisches Kind in der Geburtsgrotte in Betlehem eine Kerze. Dieses Licht wird in einer Speziallampe nach Österreich geflogen und von dort an Millionen von Menschen verteilt - seit 1994 auch an die Menschen in Deutschland: eine Aktion des Rings der deutschen Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände.

Bereits am dritten Advent haben die Selmer Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Licht in Empfang genommen in einem Gottesdienst in Dülmen. Von dort brachten sie es nach Selm, um es am vierten Adventssonntag weiter zu verteilen.

Die diesjährige Friedenslichtaktion steht unter dem Motto: „Mut zum Frieden“. „Als Pfadfinder wollen wir uns für den Frieden einsetzten und mutig sein“, schreiben die Pfadfinder.

Sie verteilen am Sonntag (20.12.) das Friedenslicht von 15 bis 17 Uhr in der Ludgerus-Kirche. Wer kommt, sollte am Besten eine Laterne oder etwas Ähnliches mitbringen, rät Lena Eisenhauern. Es gebe aber auch Gläser oder Kerzen, mit denen es mitgenommen werden könne. Auch an Weihnachten werde es in den Kirchen der Pfarrei St. Ludger stehen und könne mitgenommen werden, ergänzt Kevin Köster: „Damit das Friedenslicht auch an der eigenen Krippe brennen kann.“

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