Corona-Krise verschiebt in Selm auch Neueröffnung von Gasthaus Suer

mlzCornavirus in Selm

Kneipen und Restaurants bangen in der Corona-Krise um ihre Existenz. Die Stadt Selm kann mit ihnen mitfühlen - nicht nur aus Solidarität, sondern auch aus eigener Betroffenheit.

Selm

, 22.04.2020, 09:23 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sonnenschein, wolkenloser blauer Himmel und milde Temperaturen: beste Voraussetzungen zum Betrieb einer Wirtschaft mit Außengastronomie - wenn nicht das Coronavirus wäre.

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Während der Einzelhandel mit Verkaufsflächen unter 800 Quadratmetern seit dem 20. April wieder öffnen darf, muss das Gastgewerbe noch die Füße still halten und die Türen zu. Das gilt auch für Selms bekannteste Kneipe: das Gasthaus Suer in der Altstadt.

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Was auf die Eindämmung des Virus zielt, trifft die Branche empfindlich: „Es hagelt Absagen von Veranstaltungen. Neue Reservierungen bleiben aus“, schreibt der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband in seiner Forderung nach einem Nothilfeprogramm. Ohne zusätzliche staatliche Unterstützung stehe jeder dritte Betrieb vor der Insolvenz.

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„Die Gastronomie-Betriebe leiden im Moment besonders“, bestätigt Selms Bürgermeister Mario Löhr. Die Stadt Selm mit ihrer Entwicklungsgesellschaft leidet mit. Denn seit Ende des Jahres hat Selm das Gasthaus Suer gepachtet, um es für die Bürgerinnen und Bürger als Anlaufstelle zu erhalten. Ein Betreiber ist gefunden. Umbauarbeiten sind abgeschlossen. Im April sollte es losgehen. Der Betreiber halte nach wie vor an dem Vertrag mit der Stadt fest, so Löhr. Jetzt gelte es aber erst einmal abzuwarten. „Die Gesundheit aller hat Vorrang.“

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