Corona-Krise: Zeugen Jehovas in Selm gehen nicht mehr von Tür zu Tür

Zeugen Jehovas

Die Gottesdienste der Zeugen Jehovas finden wegen der Corona-Krise nicht mehr statt. Auch von Tür zu Tür gehen die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft in Selm vorerst nicht mehr.

Selm

, 31.03.2020, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Zeugen Jehovas setzen in Corona-Zeiten ebenfalls auf digitale Angebote.

Die Zeugen Jehovas setzen in Corona-Zeiten ebenfalls auf digitale Angebote. © Zeugen Jehovas

Seit dem 15. März kommen die Zeugen Jehovas nicht mehr persönlich für Gottesdienste zusammen. Das von Tür zu Tür Gehen wurde ebenfalls eingestellt und auch auf der Selmer Kreisstraße stehen die Anhänger der Gemeinde vorerst nicht mehr.

Grund dafür ist die Corona Pandemie. „Aus Sicherheitsgründen haben wir diese Sachen komplett eingestellt“, erklärt Edyta Herbon, Mitglied und Pressesprecherin der Selmer Gemeinde der Zeugen Jehovas.

Die 37-Jährige kam durch ihre Mutter in Kontakt mit der Gemeinde. Sich selber konkret für die Zeugen Jehovas entschieden habe sie sich im Alter von 15 Jahren.

Im Jahr 2017 hat das Land NRW als letztes der 16 Bundesländer den Zeugen Jehovas den Rechtsstatus einer Kirche verliehen. Auch in Selm entstand eine Gemeinde, die mittlerweile 63 Mitglieder umfasst. Ihre Gottesdienste werden eigentlich im Gemeindehaus in der Flörsel 2 in Lüdinghausen gehalten.

Digitale Lösungen halten Gottesdienste und persönlichen Kontakt aufrecht

„Auf der Internetplattform Zoom, und per Telefon übertragen wir unsere Messen. Auch Vorträge werden ins Internet gestellt“, zeigt Herbon die Lösung für das Versammlungsverbot durch die Corona-Krise auf. „Das Angebot kommt bei unseren Mitgliedern sehr gut an. So haben wir die Möglichkeit, trotz der schwierigen Situation in Kontakt zu bleiben.“

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