Corona-Virus: Mund-Nasen-Schutz in Selm ausverkauft, andere Vorbeugung ist wichtig

Corona-Virus

Der Hausärzteverband Westfalen Lippe warnt beim Umgang mit dem Corona-Virus vor Hysterie. Während ein Mund-Nasen-Schutz derzeit nicht lieferbar ist, seien andere Hygienemaßnahmen wichtiger.

von Lena Zschirpe

Selm

, 31.01.2020, 13:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Hausärzteverband Westfalen Lippe warnt beim Umgang mit dem Coronoa-Virus vor Hysterie. Gründliche Hygienemaßnahmen seien aber trotzdem wichtig.

Der Hausärzteverband Westfalen Lippe warnt beim Umgang mit dem Coronoa-Virus vor Hysterie. Gründliche Hygienemaßnahmen seien aber trotzdem wichtig. © picture alliance/dpa

Nach den ersten Corona-Virus-Fällen in Bayern und Verdacht in Siegen und Lünen warnt der Hausärzteverband Westfalen-Lippe vor einer Hysterie. Erhöhte Aufmerksamkeit und gründliche Hygienemaßnahmen sollten trotzdem eingehalten werden. „Hier gelten die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie bei allen hochansteckenden Viruserkrankungen“, so Anke Richter-Scheer, Vorsitzende des Verbandes.

Bei Grippeanzeichen sollten Patienten zunächst telefonisch Kontakt mit ihrem Hausarzt aufnehmen, um weiteres Vorgehen zu besprechen. „Außerdem nicht in die Hand, sondern in den Ärmel husten“, so Richter-Scheer. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes könne zusätzlich schützen.

Coronoa-Virus: Schutzmasken in Selm ausverkauft

In der Bärenapotheke in Selm ist der Mund-Nasen-Schutz bereits ausverkauft. „Unsere Vorräte sind erschöpft“, sagte Apotheker Andreas Hitzegrad. „Im Geschäft sind alle abverkauft und die Hersteller sind derzeit nicht in der Lage zu liefern.“

Zum Schutz geeignet seien nur sogenannte Partikel-infiltrierende Halbmasken, kurz FFP2-Masken. Viel wichtiger sei es aber, die Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren, so Hitzegrad.

Das rät auch der Hausärzteverband. Man sollte außerdem nach Möglichkeit vermeiden, sich ins Gesicht zu fassen“, so Richter-Scheer. Im Verdachtsfall solle außerdem das zuständige Gesundheitsamt informiert werden.

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