Darum lässt Westnetz ab dem 25. Februar ein Teilstück der Hauptstraße aufreißen

Stromnetz-Modernisierung

Die Firma Westnetz modernisiert das Stromnetz in Bork. Dafür muss ein Teilstück der Hauptstraße gesperrt werden. Nicht alle Verkehrsteilnehmer müssen deshalb Umwege in Kauf nehmen.

Bork

, 24.02.2019, 14:31 Uhr / Lesedauer: 2 min
Darum lässt Westnetz ab dem 25. Februar ein Teilstück der Hauptstraße aufreißen

Die Hauptstraße wird ab dem 25. Februar für drei Wochen zwischen der Waltroper Straße und der Kreisstraße gesperrt. © Arndt Brede

Um künftig neue Anschlüsse an das Stromnetz zu ermöglichen und das Stromnetz für die steigenden Anforderungen der regionalen Energiewende vorzubereiten, errichtet Westnetz eine neue Ortsnetzstation an der Hauptstraße in Bork. Das erklärt Maren Frisch, Pressesprecherin des Unternehmens in einer Pressemitteilung.

Dazu müsse die Fahrbahn aufgerissen werden. Das betroffene Teilstück der Hauptstraße sei rund 70 Meter lang.

1,20 Meter tiefe Arbeiten

Bis zu einer Tiefe von 1,20 Metern wird die Fahrbahn aufgemacht. Denn: „Um die Station an das vorhandene Stromnetz anzuschließen, wird Westnetz umfangreiche Kabellegungen vornehmen“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. „Wegen der erforderlichen Tiefbauarbeiten kommt es in der Zeit vom 25. Februar bis voraussichtlich Mitte März zur Vollsperrung der Hauptstraße zwischen der Einmündung in die Waltroper Straße und der Kreuzung mit der Kreisstraße.“ Das Unternehmen gehe von rund drei Wochen Bauzeit aus, sagt Maren Frisch.

Es sei der mehrschichtige Unterbau der Fahrbahn, der es erfordere, Schicht für Schicht abzutragen und später, nachdem die Arbeiten erledigt seien, wieder aufzutragen. „Am Ende soll die Fahrbahn dann ja wieder eben sein.“ Deshalb werden drei Wochen veranschlagt.

Weitere Versorger beteiligt

Während der Bauzeit wird aber nicht nur die Westnetz GmbH Leitungen legen. Auch andere Versorger wie die Telekom und Gelsenwasser nutzen die Baugrube, um auch ihr Leitungsnetz zu modernisieren, so Maren Frisch. Das führe dazu, dass punktuell auch der Bürgersteig aufgemacht werden müsse. Für den privaten Verkehr bleibe wegen der Bauarbeiten das Hauptstraßen-Teilstück gesperrt. „Rettungswagen und hier und da ein gewerbliches Fahrzeug können aber reinfahren.“

Umleitung über den Südwall

Der Zugang zum Synagogenweg in Höhe des angrenzenden Parkplatzes wird laut Stadtsprecher Malte Woesmann in dieser Zeit nicht möglich sein. Eine halbseitige Sperrung wird zudem zwischen der Einmündung Hauptstraße und der Kreisstraße in Höhe der Hausnummer 286 eingerichtet. Der einspurige Verkehr wird durch eine Ampel geregelt. Ebenfalls halbseitig gesperrt ist der Gehweg ab Kreisstraße 284c bis zur Einmündung Hauptstraße auf einer Länge von 70 Metern. Laut Maren Frisch können Anwohner und Geschäftskunden Häuser und Geschäfte erreichen.

Da insbesondere durch die Sperrung der Hauptstraße zwischen Kreisstraße und der abknickenden Vorfahrt Waltroper Straße die Waltroper Straße auf diesem Weg nicht erreichbar sei, werden Umleitungen ausgeschildert, sagt Malte Woesmann, Pressesprecher der Stadt Selm. Eine Umleitung werde über den Südwall ausgeschildert. Wer von Selm aus über den Ostwall nach Bork fährt, könne über die Lünener Straße und den Südwall fahren, um dann wieder in die Waltroper Straße abzubiegen.

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