Das Strom-Tor von Bork

Fußball-Kreisliga A LH

Ganz Fußball-Deutschland spricht über Stefan Kießlings Phantom-Tor. Nur nicht in der Kreisliga A Lüdinghausen: Denn dort bestimmt seit Sonntag das Strom-Tor des Cappenbergers Tim Jesella die Schlagzeilen.

BORK

21.10.2013, 13:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
So etwas hat es in Bork auch noch nie gegeben. Im Spiel gegen GS Cappenberg landete der Ball nach einem Abschlag an der Oberleitung.

So etwas hat es in Bork auch noch nie gegeben. Im Spiel gegen GS Cappenberg landete der Ball nach einem Abschlag an der Oberleitung.

„Er wollte wissen, ob der Ball die Trasse berührt hat“, sagt Osmolski. „Ich war jedoch in der Rückwärtsbewegung, habe es nicht gesehen.“ Albers hingegen konnte die Borker Meinung bestätigen. Für den Fall, dass der Ball ein Objekt über dem Spielfeld berührt, muss der Unparteiische auf Schiedsrichterball entscheiden - so wie es im Hallenfußball üblich ist, wenn der Ball an die Decke prallt. Und so traf der Schiedsrichter nach Albers ehrlicher Aussage dann auch die richtige Entscheidung und gab das Tor nicht. Schiedsrichter Barnfeld ließ das Spiel mit einem Schiedsrichterball im Borker Strafraum fortsetzen. Es blieb (vorerst) beim 2:2, bevor Daniel Stock in der 90. Minute doch noch den 3:2-Siegtreffer für Cappenberg erzielte. Dadurch egalisierte sich die kuriose Szene schließlich, das Fair Play von Albers wurde doch noch belohnt.

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