Drei Tipps, wie sich die reiche Apfelernte in köstlichen Saft verwandeln lässt

Biologische Station

Die Bäume ächzen vielerorts unter der Last der Äpfel. So viel Apfelkuchen lässt sich gar nicht backen, um das ganze Obst zu verwerten. Wohin damit? Hier gibt es drei Tipps der Bio-Station.

Olfen

, 30.08.2019, 14:59 Uhr / Lesedauer: 2 min
Drei Tipps, wie sich die reiche Apfelernte in köstlichen Saft verwandeln lässt

Manche Bäume hängen voll mit Äpfeln. Die Erntezeit hat früher begonnen als üblich. © Sylvia vom Hofe

Die Apfelernte hat früher begonnen als in den Vorjahren. Der trockene, heiße Sommer hat die Früchte schneller reifen lassen. Wenn all die zu durstigen Bäume nicht schon vorsorglich ihre rotwangige Last abgeworfen haben, können sich Apfelbaumbesitzer über volle Erntekörbe freuen. Manchen stellt das aber auch vor bange Fragen: Wie lässt sich das ganze Obst nur verwerten?

Dr. Irmtraud Papke vom Biologischen Zentrum Kreis Coesfeld hat die Antwort: Saft. „Es wäre viel zu schade, die Früchte verkommen zu lassen.“ Nicht nur, weil Äpfel ohnehin ein leckeres und gesundes Obst sind, sondern weil sie in diesem Jahr wegen der vielen Sonnentage auch besonders süß seien.

An zwei Tagen pro Woche ist Apfelannahme in Olfen

Papke weist auf die Möglichkeit hin, aus den Äpfeln Saft herstellen zu lassen. Früher als in den Vorjahren, nämlich bereits seit Freitag, 30. August, nimmt der Raiffeisenmarkt Olfen, Robert-Bosch-Straße 1, reife und gesunde Äpfel zur Versaftung an. Die Annahme erfolgt bis Ende Oktober jeweils freitags von 13 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 12.30 Uhr.

Die Obstkelterei van Nahmen aus Hamminkeln produziert aus dem Obst einen 100-prozentigen Direktsaft. Für je zehn Kilogramm gelieferte Äpfel werden acht Flaschen (0,7 Liter) Saft eingetauscht „zu günstigen Preisen“, schreibt Papke, ohne diese Preise zu nennen. Auch andere Obstsäfte oder auch Apfel-Cidre seien zu wählen. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten.

Im Raiffeisenmarkt in Lüdinghausen, Seppenrader Straße 22, lässt sich am Freitag, 6. September, und am Freitag, 4. Oktober, die mobile Saftpresse nutzen. Der Saft der eigenen Ernte wird direkt in Fünf-Liter-Schläuche verpackt. Dafür ist allerdings eine Terminabsprache nötig unter Tel. (02373) 3979540.

Mosterei in Herbern presst auch Saft

Die Mosterei Schenk Natursaft aus Herbern, Meschstraße 45, presst ebenfalls den Saft direkt in Fünf-Liter-Schläuche. Termine lassen sich absprechen unter Tel. (0171) 9877569.

Und was machen all diejenigen, bei denen die Apfelbäume nicht gut tragen oder die gar keine Bäume besitzen? Auch für sie hat die Biologische Station ein Angebot. Montags bis freitags, 8 bis 16 Uhr, und an den offenen Sonntagen sind alle Interessierten im Biologischen Zentrum, Rohrkamp 29, in Lüdinghausen willkommen. Dort sind erntefrische Äpfel und Saft erhältlich.

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