Dritter Selmvision Song Contest begeistert viele Zuschauer online

mlzSänger aus Selm

Obwohl der dritte Selmvision Song Contest coronabedingt ohne Zuschauer im Sunshine stattfinden musste, konnten die Sänger und Sängerinnen begeistern. Mehrere hundert Zuschauer verfolgten den Wettbewerb online.

Selm

, 25.10.2020, 15:58 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Selmvision Song Contest musste am Samstagabend wegen Corona zwar ohne Zuschauer im Sunshine steigen, die Nervosität stand den sieben Teilnehmern vor der Show trotzdem ins Gesicht geschrieben. „Die Jugendlichen sind den ganzen Tag schon hier und total aufgeregt“, sagt Benedikt Dorth, Jugendpfleger der Stadt Selm. Es sei ein Projekt über mehrere Monate gewesen, in denen die Jugendlichen sehr engagiert gewesen seien, so Dorth weiter.

Das Besondere an der diesjährigen dritten Ausgabe des Contest: Zuschauer waren nicht erlaubt. „Das war alles total spontan, sodass wir viel umdenken mussten, vor allem, was die Stimmenvergabe betrifft“, sagte Jugendmusikprojektleiter Philip Huijps. Spontanität war auch beim Ablauf des Contests gefragt: „Eigentlich wären wir heute acht Teilnehmer, aber eine Teilnehmerin kann wegen einer Weisheitszahn-OP leider nicht teilnehmen. Sie hat bis zum Ende mitgeprobt. Das ist natürlich sehr schade“, betont er.

Lieder in vielen verschiedenen Sprachen

Bianca Elting und Kim Rogall moderierten den Abend und verdeutlichten zu Beginn der Show, dass es neben den Teilnehmern noch andere Auftritte geben werde. Gleich zu Beginn verzauberte Eltings Tochter Aminata das Publikum mit „Ein bisschen Frieden“. Die Mediengruppe Selm kümmert sich an diesem Abend um die Technik. Das war besonders wichtig, da der Selmvision Song Contest online auf der Plattform Twitch im Livestream zu sehen war.

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Selmvision Songcontest 2020 begeistert Zuschauer

Der dritte Selmvision Songcontest musste ohne Zuschauer im Saal auskommen. Online hat er aber mehrere Hundert Fans gefunden. Zwei Siegerinnen konnten am Ende strahlend den Preis entgegen nehmen.
25.10.2020
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Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann
Auch ohne anwesende Zuschauer gaben die Teilnehmer des dritten Selmvision Songcontests alles.© Sophie Godelmann

Die Teilnehmer traten für verschiedene Länder an. Von Island bis Ungarn war alles dabei. Die Lieder, wie zum Beispiel All of me von John Legend oder 147 Länder von Mark Forster, durften sich die Jugendlichen selbst aussuchen. Es waren auch Lieder in anderen Sprachen, wie zum Beispiel Spanisch, vertreten.

Flexibel war der Song Contest auch bei der Anzahl an Auftritten: Während einige sich einmal auf die Bühne wagten, gab es auch Teilnehmer, die bis zu drei Lieder im Duett oder einzeln vortrugen. Dies durften sie vorher selbst entscheiden.

Professionelle Aufnahme im Tonstudio winkt als Gewinn

Am Ende gewannen Rika Stopper und Gisele Naleschinski für Island mit ihrer Interpretation von Hallelujah. Die beiden konnten es zuerst gar nicht glauben, dass sie gewonnen haben und freuten sich über den Pokal, den ihnen die stellvertretende Bürgermeisterin Jutta Steiner überreichte. „Mir hat euer Song echt gut gefallen. Das hat mich echt berührt“, lobte sie.

Die Gewinnerinnen konnten sich zwischen einer Fahrt nach Kroatien und einer professionellen Tonstudioaufnahme eines Songs ihrer Wahl entscheiden - und haben sich schließlich für die Aufnahme entschieden.

Sofern es nächstes Jahr möglich ist, sollen Jugendliche aus Selms Partnerstädten Workington und Iwkowa am nächsten Selmvision Song Contest teilnehmen. Barbara Cannon, ehemalige Bürgermeisterin von Workington, hatte den Livestream bereits begeistert verfolgt.

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