Ehemaliges Café Bück‘ dich in Cappenberg verwandelt sich nach und nach

Ehemalige Schankwirtschaft

Es ist ein Gebäude voller Nostalgie, das an der Freiherr-vom-Stein-Straße in Cappenberg steht. Jetzt wird das Haus umgebaut. Und es hat einen wichtigen Schritt dafür gegeben.

Cappenberg

, 02.09.2020, 16:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zentrales Muss bei einem Richtfest: der Richtspruch.

Zentrales Muss bei einem Richtfest: der Richtspruch. © Günther Goldstein

Das kleine Haus an der Freiherr-vom-Stein-Straße 16 in Cappenberg, in dem vor hundert Jahren einmal das „Café Bück‘ dich“ war, ist auf seinem Weg in die Zukunft wieder einen Schritt weiter.

Nach und nach wird das Gebäude des ehemaligen Cafés Bück' dich umgebaut.

Nach und nach wird das Gebäude des ehemaligen Cafés Bück' dich umgebaut. © Günther Goldstein

Nachdem der Dachstuhl von der Borker Zimmerei Rademacher saniert wurde, konnte am Freitag, 28. August, zum Feierabend das Richtfest gefeiert werden.

Nach dem Richtspruch oben am First mussten dann die Bauherrinnen Petra Nordt und ihre Tochter Rebecca unten am Boden symbolisch den letzten Nagel einschlagen.

Alte Gaststuben-Herrlichkeit

Bei einem anschließenden Umtrunk mit Bauleuten und Gästen lebte dann noch einmal die alte Gaststuben-Herrlichkeit im Gebäude auf.

Nach dem Ende der Dacharbeiten geht es nun in die Sanierung der Wände innen und außen.

Die Bauherrinnen Petra Nordt und ihre Tochter Rebecca durften symbolisch den letzten Nagel einschlagen.

Die Bauherrinnen Petra Nordt und ihre Tochter Rebecca durften symbolisch den letzten Nagel einschlagen. © Günther Goldstein

Die Anfänge des Cafés Bück’ dich sind sehr gut nachzuvollziehen, auch durch die original Urkunden und Papiere aus den 1930er-Jahren. Da reichte der Bergmann Friedrich König seine Umbaupläne für das Wohnhaus zu einer Schankwirtschaft (alkoholfrei) bei der Behörde ein. Die Genehmigungsurkunde wurde ihm am 20. Mai 1922 ausgehändigt, der Umbau konnte beginnen.

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