Erster Arbeitstag für neuen Selmer Bürgermeister und schon eine Absage

Bürgermeister

Selms neuer Bürgermeister Thomas Orlowski hat am Montag (2.11.) die Dienstgeschäfte in der Stadtverwaltung Selm aufgenommen. So ganz, wie eigentlich erhofft, lief es aber nicht für ihn.

Selm

, 02.11.2020, 19:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Thomas Orlowski hatte am Montag seinen ersten Arbeitstag in der Stadtverwaltung.

Thomas Orlowski hatte am Montag seinen ersten Arbeitstag in der Stadtverwaltung. © Stadt Selm

Wie jeder neue Mitarbeiter wurde Thomas Orlowski mit einem Blumenstrauß an seinem Arbeitsplatz im Borker Amtshaus begrüßt. Auf eine große offizielle Begrüßung musste coronabedingt verzichtet werden. „Die Umstände sind sicherlich etwas anders, als zu Beginn meiner Kandidatur. Trotzdem freue ich mich natürlich auf die neue und spannende Aufgabe. Die Corona-Pandemie fordert uns allen zurzeit eine Menge ab. Ich bin jedoch sicher, dass wir, wenn wir gemeinsam Acht geben und vor allem die Schwächeren und Älteren im Blick haben, gut durch diese fordernde Zeit herauskommen“, erklärte Thomas Orlowski.

Bürgermeister-Sprechstunden verschoben

Für November hatte der Bürgermeister zwei Sprechstunden „Bürgermeister vor Ort“ auf den Wochenmärkten in Selm und Bork geplant. Diese Termine können jedoch aufgrund der neuen Corona-Schutzverordnung nicht angeboten werden. „Ich bedauere dies sehr. Jedoch gilt für uns alle im November, die sozialen Kontakte so weit wie möglich einzuschränken. Daher werde ich die Sprechstunden verschieben“, erklärt Orlowski. Die neuen Termine werden frühzeitig bekannt gegeben. Wer in der Zwischenzeit ein dringendes Anliegen an den Bürgermeister hat, der kann sich telefonisch im Büro des Bürgermeisters melden, teilt die Stadtverwaltung mit.

Positive Entwicklung weiter im Auge behalten

Auf der Homepage der Stadt Selm blickt der neue Bürgermeister schon weiter nach vorn: „Wir werden weiterhin die positive Entwicklung im Auge behalten, um die Stadt sowohl für alle Bürgerinnen und Bürger als auch für Gäste von außerhalb attraktiver zu gestalten.“ Zu nennen sei zum Beispiel die Dreifachturnhalle, die umfangreich saniert und um Tagungsräume und Gastronomie ergänzt werde. Auch die Burg Botzlar stehe vor der Umgestaltung und werde in naher Zukunft als echtes Bürgerzentrum zur Verfügung stehen.

„Wichtig ist mir ganz persönlich die Entwicklung der Ortsteile“, betont Orlowski. „In Selm haben wir in den vergangenen Jahren viel bewegt. Die Ortsteile Bork und Cappenberg, für die bereits Konzepte zur Entwicklung vorliegen, sollen eine ähnliche Entwicklung nehmen. Daran werde ich arbeiten.“

Er baue dort, wie in vielen anderen Bereichen, auf die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen und Vereinen. „Dies zeichnet unsere Stadt aus und ist wichtig für den Zusammenhalt.“

Thomas Orlowski war als einer von sechs Mitbewerbern angetreten, die Nachfolge von Mario Löhr anzutreten, der ebenfalls seit Montag die Amtsgeschäfte des Landrats des Kreises Unna übernommen hat. Erst in einer Stichwahl hatte sich Sozialdemokrat Thomas Orlowski gegen Michael Zolda (CDU) durchgesetzt.

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