Es gibt noch einiges zu tun

Radweg-Offensive

Zehn Wochen lief unsere Radweg-Offensive. An der Aktion, die der Borker Christian Jänsch und die Selmerin Mechthild Becker zusammen mit den Ruhr Nachrichten ins Leben gerufen haben, beteiligten sich einige Dutzend Leser mit Hinweisen auf Problemstellen im ganzen Stadtgebiet.

SELM

von Von Matthias Münch

, 05.10.2011, 13:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mechthild Becker und Christian Jänsch an der Einmündung des Radwegs am Selmer Bach auf den Radweg an der Kreisstraße. Hier ist ihnen die heraus ragende Kante aufgefallen.

Mechthild Becker und Christian Jänsch an der Einmündung des Radwegs am Selmer Bach auf den Radweg an der Kreisstraße. Hier ist ihnen die heraus ragende Kante aufgefallen.

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Radweg-Offensive

Viele Selmer beteiligten sich an unserer Radweg-Offensive und meldeten Gefahrstellen.
05.10.2011
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Die Bauarbeiten sollen im Juni beginnen und voraussichtlich im Dezember enden. Während der Bauzeit will der Kreis den Straßenabschnitt für den Verkehr komplett sperren. Autofahrer müssen stattdessen auf die Landstraßen 810, 58 und 835 ausweichen.© Foto: Münch
Mechthild Becker und Christian Jänsch an der Einmündung des Radwegs am Selmer Bach auf den Radweg an der Kreisstraße. Hier ist ihnen die heraus ragende Kante aufgefallen.© Foto Münch
Der Baum an der Brückenstraße/Breite Straße stellt für Fahrradfahrer eine kleine Falle dar.© Daniel Müller
Gefahrenschwerpunkt für Radfahrer und Fußgänger: die Ecke Ludgeristraße/Auf der Sagkuhl.© Foto Münch
Die Gullideckel auf dem Radweg an der Funne wurden mit Split entschärft. Die Kanten sind weg.© Foto Münch
Mechthild Becker ist sehr zufrieden: Die Kante zwischen den Radwegen an der Kreisstraße und an der Funne ist verschwunden.© Foto Münch
Viele Fahrradfahrer, vor allem Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, befahren die Radwege an der Kreisstraße in verkehrter Richtung. Das führt immer wieder zu Gefahren für entgegenkommende Radfahrer und Fußgänger.© Foto Münch
Kreisverkehr Kreisstraße/Botzlarstraße: Radfahrer werden hier durch den Verlauf des Radweges auf die Zebrastreifen zugeführt. Hierbei ist es für Autofahrer nicht ersichtlich, ob der Radfahrer die Querungshilfe nutzen möchte oder nicht.© Foto Münch
Auf der kurvenreichen Cappenberger Straße/Cappenberger Damm zwischen Cappenberg und Südkirchen sind Fahrradfahrer für Autofahrer an vielen Stellen sehr schwer zu sehen.© Foto Münch
Auf der kurvenreichen Cappenberger Straße/Cappenberger Damm zwischen Cappenberg und Südkirchen sind Fahrradfahrer für Autofahrer an vielen Stellen sehr schwer zu sehen.© Foto Münch
Kreisverkehr Kreisstraße/Botzlarstraße: Radfahrer werden hier durch den Verlauf des Radweges auf die Zebrastreifen zugeführt. Hierbei ist es für Autofahrer nicht ersichtlich, ob der Radfahrer die Querungshilfe nutzen möchte oder nicht.© Foto Münch
Auf dem Radweg an der Funne gibt es zahlreiche Matschlöcher. Der Radweg war früher einmal erheblich breiter, der Ackerrand ist durch schwere Landmaschinen in den Weg hineingedrückt worden.© Foto Münch
Auf dem Radweg an der Funne stehen die Gullideckel teilweise recht hoch heraus.© Foto Münch
Der Radweg Richtung Bork, der hier an der Kreisstraße endet, soll mit dem Bau der Ersatzstraße Buddenberg im nächsten Jahr bis zum Kreisverkehr an der künftigen Umgehungsstraße fortgeführt werden. Damit wird die Verkehrssituation an diesem Knotenpunkt entschärft.© Foto Münch
Die Kreuzung Kreisstraße/Parkweg/Alte Zechenbahn in ist der aktuelle Unfallhäufungspunkt Nummer 1 im Kreis Unna, weil Autofahrer hier oft die von rechts kommenden Fahhradfahrer übersehen.© Malte Woesmann
Hier am Nepomukweg, schreibt unser Leser Hans Meier, sei der Schotter für Fahhräder viel zu grob. Außerdem gebe es viele Schlaglöcher.© Foto Münch
Hier am Nepomukweg, schreibt unser Leser Hans Meier, sei der Schotter für Fahhräder viel zu grob. Außerdem gebe es viele Schlaglöcher.© Foto Münch
Für die Fahrradfahrer, die wie hier von der Ludgeristraße über die Kreuzung fahren wollen, vermisst unsere Leserin Sabine Zigann nach 21 Uhr abends den Anforderungskontakt für die Ampel.© Foto Münch
Kreisverkehr an der Kreisstraße/Botzlarstraße: Diese Querungshilfen innerhalb der geschlossenen Ortschaft geben dem Fußgänger oder Radfahrer laut Herbert Rudolph immer Vorrang.© Foto Münch
Die Nordkirchener Straße Richtung Nordkirchen aus der Sicht des Autofahrers: Dieses Schild macht hier jetzt auf die Radfahrer aufmerksam, die vom Radweg an der Funne kommen und die Straße queren.© Foto Münch
Häufig wird der Radweg am Sandforter Weg ganz oder teilweise zugeparkt. Oft fahren auch Autos darüber, selbst wenn Radfahrer in der Nähe sind.© Foto Münch
Klaus Rauhut ärgert es, wenn Radfahrer über den Zebrastreifen hier am Kreisverkehr Kreisstraße/Botzlarstraße oder auch an anderen Selmer Kreisverkehren fahren.© Foto Münch
Marcus Böing regt hier ein Warnschild für Fahrradfahrer an, weil bei gutem Wetter im Bereich vor der Eisdiele viel Betrieb sei und es dann zu Kollisionen zwischen Radfahrern und Fußgängern kommen könne.© Foto Münch
Rollstuhlfahrer Franz-Josef Lammerskötter steht oft vor unüberwindbaren Barrieren wie etwa hier vor dem Weg zur Ludgerikirche neben der Buchhandlung Möller an der Ludgeristraße.© Foto Münch
Immer wieder beschweren sich Leser über zugeparkte Radwege wie hier am Sandforter Weg.© Foto Münh
Dieses Schild neben dem Ragweg an der Lüdginghausener Straße in der Nähe des Abzweigs Tüllighoff ist überflüssig. Der Radweg wurde erneuert und ist gut befahrbar.© Foto Münch
Stacheldraht dicht am schmalen Fahrradweg zwischen dem Strandweg und Olfen. Das muss nicht sein, meint Mechthild Becker. Hundehaare haben sich in den Stacheln schon verfangen.© Foto Münch
Stacheldraht dicht am schmalen Fahrradweg zwischen dem Strandweg und Olfen. Das muss nicht sein, meint Mechthild Becker.© Foto Münch
Stacheldraht dicht am schmalen Fahrradweg zwischen dem Strandweg und Olfen. Das muss nicht sein, meint Mechthild Becker.© Foto Münch
Auf dem Radweg an der Funne hängen Weiden tief hinunter bis in Augenhöhe der Fahrradfahrer. Mechthild Becker und Christian Jänsch demonstrieren es.© Foto Münch
Büsche wachsen auf den Radweg an der Funne und sollten beschnitten werden.© Foto Münch
Die aktuellen Baumaßnahmen auf der Olfener Straße sollten genutzt werden, um hier einen soliden Radweg anzulegen. Das empfehlen Mechthild Becker und Christian Jänsch.© Foto Münch
Solche Barrieren sind nicht nur für Rollstuhlfahrer wie Franz-Josef Lammerskötter unüberwindbar, sondern auch für radelnde Eltern mit Fahrradanhängern.© Foto Münch
Hier in Bork, auf dem Weg vom Amtshaus Richtung Edeka-Markt, weisen die Fahrradschilder geradeaus ins Dorf. So können Radler aber nicht fahren, weil der Grünstreifen und die Bordsteinkante im Weg sind.© Foto Jänsch
Auf der engen Netteberger Straße zwischen Angelkamp und Luisenstraße ist es für Radfahrer problematisch, weil hier ein Stück Fahrradweg fehlt.© Foto Jänsch
Grober Schotter und Schlaglöcher machen den Nepomukweg in Bork für Radfahrer zur Marterstrecke.© Foto Jänsch
Solche Sackgassen wie hier an der Funnenkampstraße sind für Fahrradfahrer durchlässig. Darauf sollten Aufkleber auf den Schildern hinweisen.© Foto Jänsch
Am neuen Kreisverkehr Olfener Straße/Kreisstraße ist die Situation aufgrund der vielen unterschiedlichen Bodenbeläge etwas unübersichtlich. Außerdem sind die Rampen die vom Radweg auf die Straße führen, für Fahrradfahrer und auch für Rollstuhlfahrer sehr steil.© Foto Münch
An dieser Stelle, wo der Weg auf die Schmerlingstraße mündet, tut sich eine tiefe Kuhle auf, in der Fahrrad-, Rollstuhl- oder Rollatorfahrer Probleme bekommen.© Foto Müller
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Doch noch gibt es einiges zu tun. Becker und Jänsch bezeichneten ihr Gespräch mit den Stadtwerken als harmonisch und konstruktiv. Man wolle im Interesse einer fahrradfreundlichen Stadt an einem Strang ziehen. Dabei machte Lothar Unrast aber deutlich, dass die Stadt nur für einen Teil der Radwege zuständig ist. Je nach Art der Straße sind das der Kreis, das Land (Straßen NRW) oder der Bund. Zum Beispiel müsste Straßen NRW das längst überflüssige Warnschild am Radweg in Tüllinghoff abholen.

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Viele Selmer beteiligten sich an unserer Radweg-Offensive und meldeten Gefahrstellen.
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Die Bauarbeiten sollen im Juni beginnen und voraussichtlich im Dezember enden. Während der Bauzeit will der Kreis den Straßenabschnitt für den Verkehr komplett sperren. Autofahrer müssen stattdessen auf die Landstraßen 810, 58 und 835 ausweichen.© Foto: Münch
Mechthild Becker und Christian Jänsch an der Einmündung des Radwegs am Selmer Bach auf den Radweg an der Kreisstraße. Hier ist ihnen die heraus ragende Kante aufgefallen.© Foto Münch
Der Baum an der Brückenstraße/Breite Straße stellt für Fahrradfahrer eine kleine Falle dar.© Daniel Müller
Gefahrenschwerpunkt für Radfahrer und Fußgänger: die Ecke Ludgeristraße/Auf der Sagkuhl.© Foto Münch
Die Gullideckel auf dem Radweg an der Funne wurden mit Split entschärft. Die Kanten sind weg.© Foto Münch
Mechthild Becker ist sehr zufrieden: Die Kante zwischen den Radwegen an der Kreisstraße und an der Funne ist verschwunden.© Foto Münch
Viele Fahrradfahrer, vor allem Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, befahren die Radwege an der Kreisstraße in verkehrter Richtung. Das führt immer wieder zu Gefahren für entgegenkommende Radfahrer und Fußgänger.© Foto Münch
Kreisverkehr Kreisstraße/Botzlarstraße: Radfahrer werden hier durch den Verlauf des Radweges auf die Zebrastreifen zugeführt. Hierbei ist es für Autofahrer nicht ersichtlich, ob der Radfahrer die Querungshilfe nutzen möchte oder nicht.© Foto Münch
Auf der kurvenreichen Cappenberger Straße/Cappenberger Damm zwischen Cappenberg und Südkirchen sind Fahrradfahrer für Autofahrer an vielen Stellen sehr schwer zu sehen.© Foto Münch
Auf der kurvenreichen Cappenberger Straße/Cappenberger Damm zwischen Cappenberg und Südkirchen sind Fahrradfahrer für Autofahrer an vielen Stellen sehr schwer zu sehen.© Foto Münch
Kreisverkehr Kreisstraße/Botzlarstraße: Radfahrer werden hier durch den Verlauf des Radweges auf die Zebrastreifen zugeführt. Hierbei ist es für Autofahrer nicht ersichtlich, ob der Radfahrer die Querungshilfe nutzen möchte oder nicht.© Foto Münch
Auf dem Radweg an der Funne gibt es zahlreiche Matschlöcher. Der Radweg war früher einmal erheblich breiter, der Ackerrand ist durch schwere Landmaschinen in den Weg hineingedrückt worden.© Foto Münch
Auf dem Radweg an der Funne stehen die Gullideckel teilweise recht hoch heraus.© Foto Münch
Der Radweg Richtung Bork, der hier an der Kreisstraße endet, soll mit dem Bau der Ersatzstraße Buddenberg im nächsten Jahr bis zum Kreisverkehr an der künftigen Umgehungsstraße fortgeführt werden. Damit wird die Verkehrssituation an diesem Knotenpunkt entschärft.© Foto Münch
Die Kreuzung Kreisstraße/Parkweg/Alte Zechenbahn in ist der aktuelle Unfallhäufungspunkt Nummer 1 im Kreis Unna, weil Autofahrer hier oft die von rechts kommenden Fahhradfahrer übersehen.© Malte Woesmann
Hier am Nepomukweg, schreibt unser Leser Hans Meier, sei der Schotter für Fahhräder viel zu grob. Außerdem gebe es viele Schlaglöcher.© Foto Münch
Hier am Nepomukweg, schreibt unser Leser Hans Meier, sei der Schotter für Fahhräder viel zu grob. Außerdem gebe es viele Schlaglöcher.© Foto Münch
Für die Fahrradfahrer, die wie hier von der Ludgeristraße über die Kreuzung fahren wollen, vermisst unsere Leserin Sabine Zigann nach 21 Uhr abends den Anforderungskontakt für die Ampel.© Foto Münch
Kreisverkehr an der Kreisstraße/Botzlarstraße: Diese Querungshilfen innerhalb der geschlossenen Ortschaft geben dem Fußgänger oder Radfahrer laut Herbert Rudolph immer Vorrang.© Foto Münch
Die Nordkirchener Straße Richtung Nordkirchen aus der Sicht des Autofahrers: Dieses Schild macht hier jetzt auf die Radfahrer aufmerksam, die vom Radweg an der Funne kommen und die Straße queren.© Foto Münch
Häufig wird der Radweg am Sandforter Weg ganz oder teilweise zugeparkt. Oft fahren auch Autos darüber, selbst wenn Radfahrer in der Nähe sind.© Foto Münch
Klaus Rauhut ärgert es, wenn Radfahrer über den Zebrastreifen hier am Kreisverkehr Kreisstraße/Botzlarstraße oder auch an anderen Selmer Kreisverkehren fahren.© Foto Münch
Marcus Böing regt hier ein Warnschild für Fahrradfahrer an, weil bei gutem Wetter im Bereich vor der Eisdiele viel Betrieb sei und es dann zu Kollisionen zwischen Radfahrern und Fußgängern kommen könne.© Foto Münch
Rollstuhlfahrer Franz-Josef Lammerskötter steht oft vor unüberwindbaren Barrieren wie etwa hier vor dem Weg zur Ludgerikirche neben der Buchhandlung Möller an der Ludgeristraße.© Foto Münch
Immer wieder beschweren sich Leser über zugeparkte Radwege wie hier am Sandforter Weg.© Foto Münh
Dieses Schild neben dem Ragweg an der Lüdginghausener Straße in der Nähe des Abzweigs Tüllighoff ist überflüssig. Der Radweg wurde erneuert und ist gut befahrbar.© Foto Münch
Stacheldraht dicht am schmalen Fahrradweg zwischen dem Strandweg und Olfen. Das muss nicht sein, meint Mechthild Becker. Hundehaare haben sich in den Stacheln schon verfangen.© Foto Münch
Stacheldraht dicht am schmalen Fahrradweg zwischen dem Strandweg und Olfen. Das muss nicht sein, meint Mechthild Becker.© Foto Münch
Stacheldraht dicht am schmalen Fahrradweg zwischen dem Strandweg und Olfen. Das muss nicht sein, meint Mechthild Becker.© Foto Münch
Auf dem Radweg an der Funne hängen Weiden tief hinunter bis in Augenhöhe der Fahrradfahrer. Mechthild Becker und Christian Jänsch demonstrieren es.© Foto Münch
Büsche wachsen auf den Radweg an der Funne und sollten beschnitten werden.© Foto Münch
Die aktuellen Baumaßnahmen auf der Olfener Straße sollten genutzt werden, um hier einen soliden Radweg anzulegen. Das empfehlen Mechthild Becker und Christian Jänsch.© Foto Münch
Solche Barrieren sind nicht nur für Rollstuhlfahrer wie Franz-Josef Lammerskötter unüberwindbar, sondern auch für radelnde Eltern mit Fahrradanhängern.© Foto Münch
Hier in Bork, auf dem Weg vom Amtshaus Richtung Edeka-Markt, weisen die Fahrradschilder geradeaus ins Dorf. So können Radler aber nicht fahren, weil der Grünstreifen und die Bordsteinkante im Weg sind.© Foto Jänsch
Auf der engen Netteberger Straße zwischen Angelkamp und Luisenstraße ist es für Radfahrer problematisch, weil hier ein Stück Fahrradweg fehlt.© Foto Jänsch
Grober Schotter und Schlaglöcher machen den Nepomukweg in Bork für Radfahrer zur Marterstrecke.© Foto Jänsch
Solche Sackgassen wie hier an der Funnenkampstraße sind für Fahrradfahrer durchlässig. Darauf sollten Aufkleber auf den Schildern hinweisen.© Foto Jänsch
Am neuen Kreisverkehr Olfener Straße/Kreisstraße ist die Situation aufgrund der vielen unterschiedlichen Bodenbeläge etwas unübersichtlich. Außerdem sind die Rampen die vom Radweg auf die Straße führen, für Fahrradfahrer und auch für Rollstuhlfahrer sehr steil.© Foto Münch
An dieser Stelle, wo der Weg auf die Schmerlingstraße mündet, tut sich eine tiefe Kuhle auf, in der Fahrrad-, Rollstuhl- oder Rollatorfahrer Probleme bekommen.© Foto Müller
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Und dann gibt es auch noch private Straßen wie den Nepomukweg, für die gar keine Behörde verantwortlich sei. Lothar Unrast will die Hinweise der Bürger an die jeweils richtige Stelle bzw. den Eigentümer weiter leiten. 

Bei den versetzten Sperrgittern an verschiedenen Fahrradwegen ist eine Lösung in Sicht. Sie sollen nach und nach abmontiert werden. Nur dort bleiben sie erhalten, wo sie aus Sicherheitsgründen erforderlich sind. Dort könnten die Sperren aber soweit auseinander gestellt werden, dass Rollstuhlfahrer oder Radfahrer mit Kinderanhängern hindurch fahren können.

An der Olfener Straße, wo derzeit gebaut wird, entsteht im Zuge der Maßnahmen auch ein neuer Fahrradweg. Mit diesem Anliegen rannten Mechthild Becker und Christian Jänsch bei Lothar Unrast offene Türen ein. Baulastträger ist hier der Bund, weil es eine Bundesstraße ist.Auch über Handlungsbedarf an den gefährlich engen Stellen auf der Netteberger Straße waren sich die Gesprächspartner einig. Lothar Unrast hält dort eine Oberflächensanierung für notwendig. Dabei könnte dann auch ein Radweg gebaut werden. Allerdings handelt es sich um eine Kreisstraße. Und wann der Kreis Geld dafür hat, steht in den Sternen.

Einen weiteren Vorschlag von Christian Jänsch setzen die Stadtwerke sehr schnell um, weil sie ihn selbst in der Planung hatten. So wird es bald eine neue Radwegebeschilderung zu Rundwegen um Selm und zu bestimmten Themenrouten geben. Schließlich vereinbarten die Gesprächsteilnehmer, dass man miteinander in Kontakt bleiben wolle. Künftig sollen regelmäßig Treffen zwischen Stadtwerken und ADFC stattfinden.

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