Kinder bemalen in der Ferienfreizeit selbst Jutebeutel. © Laura Borowski
Ferienveranstaltung

Ferienprogramm in Selm: Hier dreht sich alles um die Zukunft

Abenteuer für die Ferien, das gibt es beim Ferienprogramm der Stadt und von Ganz Selm. Das Motto ist in diesem Jahr ein besonderes: Es geht um eine Reise in die Zukunft.

Auf dem Schulhof des Städtischen Gymnasiums und dem Gelände des Jugendzentrums Sunshine in Selm ist in diesen Ferien ganz schön was los. Einige Mädchen und Jungen basteln und toben dort nach Lust und Laune. Viele Eltern haben ihre Kinder für das Ferienprogramm angemeldet. Das Team Jugendförderung der Stadt Selm organisiert die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein Ganz Selm.

Die drei Wochen in diesem Jahr stehen unter dem Motto: KinderZeitReiSelm. Das bedeutet, hier dreht sich alles um die Zukunft. Die Kinder sollen sich Gedanken über ihre Zukunft machen. Wie könnte es in Selm aussehen wenn sie so alt sind wie ihre Eltern? Gibt es dann vielleicht sogar schon fliegende Autos?

Mit dem Raumschiff in die Zukunft

Viele kleine Projekte stehen rund um das Hauptthema auf dem Programm. Zum Beispiel können die Kids ihr Traumhaus aus Ton selbst gestalten oder sie bemalen einen eigenen Jutebeutel. Hauptsächlich aber soll das meiste im Freien stattfinden. Denn Benedikt Dorth (56), Jugendpfleger der Stadt Selm, ist der Meinung: „Kinder gehören nach draußen.“ Ihm ist wichtig dass die Kinder sich viel an der frischen Luft bewegen.

Im Laufe des Ferienprogramms wird außerdem ein richtiges Raumschiff gebastelt, womit jede Gruppe in die Zukunft reisen kann. Das wird auch auf Film festgehalten. Alexander Nimtz (16) und Lars Koltermann (20) von der Mediengruppe Selm, drehen mit professioneller Ausrüstung einen Film. Der handelt davon, dass die Kinder in die Zukunft reisen, dort aber feststellen, dass doch noch einiges in der Gegenwart zu tun ist, damit die Zukunft besser wird. „Der Film wird sowohl dystopisch als auch utopisch werden“, erklärt Koltermann. Am Mittwoch, 11. August, ist ein gemeinschaftliches Anschauen des fertigen Films im Jugendzentrum Sunshine geplant.

Neben dem Motto rund um die Zukunft, finden allerdings auch andere Veranstaltungen und Ausflüge satt. So geht es zum Beispiel zum Ketteler Hof oder in das Freibad in Selm. Außerdem können die Kinder sich auf dem Schulhof des Gymnasiums so richtig austoben. Das Spielmobil steht dort bereit. Allerdings ist es etwas in die Jahre gekommen. Benedikt Dorth erzählt von zukünftigen Plänen: „Wir sammeln spenden für ein neues Spielmobil. Eines was auch fahrfähig ist. Dann können wir es auch auf Stadtfesten einsetzten.“

„Die Kinder können sich frei bewegen.“

Insgesamt sind rund 200 Kinder in diesem Jahr zur Ferienfreizeit angemeldet.

Organisiert ist alles Corona-Konform. Auf eine Gruppe von 16 Kindern sind je 2 bis 3 Betreuer verteilt. Rund um die Uhr ist Programm. Langweilig wird es während der Ferienbetretung also nicht. „Es ist schön und macht Spaß. Die Kinder können sich frei bewegen“, sagt Mutter Michaela Leurink (46), sie fungiert als Aufsichtsperson. Auch Hannah Orlowski (18) ist in diesem Jahr das erste Mal als Betreuerin dabei. Ihr bereitet es Freude dafür zu sorgen, dass die Kinder eine tolle Zeit haben.

In den nächsten Sommerferien (2022) geht das Motto-Ferienprogramm in die nächste Runde. Dann vielleicht unter dem Thema Tiere.

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