Im vergangenen Jahr hat das Selmer Freibad am 25. Mai wieder geöffnet. Ob das in diesem Jahr auch so sein wird, bleibt abzuwarten. © Viktoria Michelt (Archiv)
Freibad in Selm

Freibaderöffnung: Vorbereitungen für Mai laufen auf Hochtouren

Seit März laufen die Vorbereitungen für die neue Freibadsaison. Geschäftsführer Markus Jungeilges ist optimistisch. Auch wenn noch ungewiss ist, wann und wie das Freibad wieder öffnen darf.

Noch sind die Temperaturen in Selm alles andere als sommerlich: Oft unter 10 Grad mit viel Regen. An Freibadwetter ist noch nicht zu denken, an umfassende Corona-Lockerungen wohl auch nicht. Und dennoch versucht Geschäftsführer Markus Jungeilges vom Freibad in Selm optimistisch zu bleiben.

Wie in jedem Jahr hat er am Anfang März mit seinem Team damit angefangen, das Freibad auf die kommende Saison vorzubereiten. Daran gezweifelt, dass das richtig ist, hat Jungeilges nicht. Trotzdem sagt er: „Wir hängen in der Luft und wissen nicht wirklich, was kommen wird.“ Doch wenn er jetzt nicht mit dem Vorbereitungen anfange, dann würde alles vielleicht nicht rechtzeitig fertig werden.

Viele offene Fragen

Denn es ist im sehr wichtig, dass das Freibad auch in diesem Jahr geöffnet wird und das Konzept auch gut funktioniert. „Wir wollen den Selmern und besonders den Kindern, die wegen der Pandemie vielleicht wieder nicht in den Urlaub fahren können wenigstes ein Schwimmbecken zu Hause anbieten“, erklärt er sein Anliegen. Letztlich ist aktuell aber noch vieles ungewiss. Besonders die Fragen: Wann? Wie? Und für wen?

Markus Jungeilges hofft, dass das Selmer Freibad Mitte Mai, also zur gewohnten Zeit, wieder öffnen kann. Vorstellbar wäre es, dass dann – je nach Pandemielage – erst einmal nur Schulen oder Vereine das Bad nutzen können. Vor Mitte Mai sei eine Freibadöffnung ohnehin nicht möglich, das Wasser würde noch zu kalt sein.

Spätestens ab den Sommerferien, so hofft Jungeilges, soll das Freibad dann auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein, wenn auch mit klaren Einschränkungen. Die hatten im letzten Jahr schon zu weniger Besucherinnen und Besuchern geführt – doch insgesamt hielt sich der Verlust durch die Corona-Pandemie noch in Grenzen. Der sei schließlich auch immer vom Wetter abhängig – und das war im vergangenen Sommer auch eher durchwachsen.

Keine großen Reparaturen nötig

„Wir brauchen natürlich wieder ein Pandemiekonzept wie im letzten Jahr, das dann zum Beispiel regelt, welche Becken wir aufmachen, ob duschen erlaubt ist und wie viele Leute überhaupt in unser Freibad kommen dürfen.“ Doch das werde er erst ausarbeiten und mit den Behörden abstimmen, wenn klar ist, wie die Coronaschutzverordnung im Mai dann wohl aussehen wird.

Bis dahin sind am Freibad noch Kleinigkeiten zu erledigen: Die Becken müssen geleert und gereinigt werden und auch kleinere Reparaturen an der Leitungen, die im Winter zugefroren sind, müssen gemacht werden. „Das ist aber nichts Großes“, wie Markus Jungeilges erzählt. „Immerhin das läuft für uns.“

Über die Autorin
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Ich liebe es, auch die unscheinbarsten Geschichten zum Leben zu erwecken – deswegen studiere ich Journalistik an der TU Dortmund und bin begeisterte Lokalreporterin, immer einer interessanten Geschichte auf der Spur.
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Viktoria Michelt

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