Garten-Serie: Wenn aus den Barhockern ein Parcours für den Hund wird

mlzSommer-Serie

Weil Hund Albert in der Corona-Zeit keinen Agility-Sport mehr machen konnte, haben Manfred und Barbara Hoffmann aus Bork dem Hund selbst einen kleinen Parcours gebaut.

Bork

, 28.07.2020, 18:26 Uhr / Lesedauer: 2 min

Springen und Slalom laufen. Im Garten von Familie Hoffmann aus Bork kann sich Familienhund Albert gut austoben. Der kleine Parcours ist in der Corona-Zeit entstanden. Im März, als die Corona-Kontaktbeschränkungen in Kraft getreten sind, war für Albert Schluss mit dem Agility. „Dem Lieblingssport unseres Hundes“, erzählt Barbara Hoffmann.

Eigentlich fährt sie mit Albert schon seit 2011 einmal wöchentlich zum Hundesport. Albert probierte relativ rasch Agility aus. „Und er hat das gut gemacht“, erzählt Barbara Hoffmann. Agility kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie flink oder wendig. Bei Agility durchqueren Hunde einen festgelegten Parcours mit verschiedenen Elementen. Zum Beispiel mit einer Wippe, einem Tunnel oder einem Steg.

Springen und Slalom laufen kann Hund Albert in dem Parcours.

Springen und Slalom laufen kann Hund Albert in dem Parcours. © Sabine Geschwinder

Barhocker werden zum Parcours

Spazieren gehen geht natürlich auch in der Corona-Zeit noch, aber es seien eben auch viel mehr Menschen unterwegs gewesen und viele auch mit dem Fahrrad, erklärt Barbara Hoffmann. Außerdem tobt sich Albert doch gern beim Agility-Training aus. Also kam Manfred Hoffmann auf die Idee, selbst einen kleinen Parcours zu bauen. „Unsere Bar wird nicht mehr genutzt“, sagt Manfred Hoffmann, „also habe ich aus den Holzgestellen der alten Barhocker einen Slalom gebaut“, erzählt er. Die Elemente lassen sich gleichzeitig auch als Hürde zum Überspringen nutzen.

Nach dem Sport entspannt Albert im Garten.

Nach dem Sport entspannt Albert im Garten. © Sabine Geschwinder

Ihren Garten nennt Barbara Hoffmann auch gern „unsere Hundewiese“. Ein paar Zierpflanzen und auch einige Büsche gibt es hier - vor allen Dingen aber viel Rasen, auf dem Albert sich bewegen kann. Dass wäre auch einer der Tipps, den Barbara Hoffmann für Menschen hat, die ihren Garten ein bisschen auf ihren Hund abstimmen möchten. „Es ist immer schön, wenn man eine Wiese im Garten hat, für den Auslauf.“ Eben zusätzlich zum täglichen Spaziergang.

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Außerdem solle man darauf achten, keine für Hunde giftigen Pflanzen im Garten wachsen. Dazu zählen zum Beispiel Fingerhut und Oleander. Und der Hund sollte am besten auch einen Schattenplatz haben, wo er etwas vor der Sonne geschützt ist, schlägt Barbara Hoffmann vor.

Die Holzscheite schützen die Bäume.

Die Holzscheite schützen die Bäume. © Sabine Geschwinder

Ansonsten hat Manfred Hoffmann auch vor den Bäumen, an denen sich Albert sonst gerne etwas abschubbert, dabei aber für Schaden an den Pflanzen sorgt, für Abhilfe gesorgt: Er hat vor die Bäume kleine Holzscheite gelegt, die als Kaminholz nicht mehr in Frage kamen. Die erfüllen ihren Zweck und sehen dekorativ aus.

Seit Mai kann Albert - mit einigen Einschränkungen - übrigens auch wieder zum Hundesport gehen. Zu Hause austoben kann er sich im kleinen Garten-Parcours aber immer noch.
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