Zum ersten Mal nach mehr als einem Jahr wieder in der Stiftskirche: Diese Gelegenheit haben am Samstag (24. 7.) viele genutzt. Zentrale Themen bei der Führung mit dem Architekten Wolfgang Ubbenhorst waren das Chorgestühl (rechts und links hinter dem Gitter) und der künftige Messaltar.
Zwischen diesen Figuren durfte ein Jahr lang vor Beginn der Sanierung niemand mehr Platz nehmen - wegen der hohen Schadstoffbelastung. Künftig soll das kein Problem sein. © Sylvia vom Hofe
Stiftskirche Cappenberg

Gift im Chorgestühl der Stiftskirche bleibt: „Da wohnt ja niemand“

Wegen „erheblicher Schadstoffbelastung“ hatte die Bezirksregierung Mitte Juni 2019 das Chorgestühl in der Stiftskirche Cappenberg gesperrt. Eine Sanierung plant sie aber nicht. Und das Gift?

Kobolde, Narren und Dämonen schmücken das mehr als 500 Jahre alte Chorgestühl der Stiftskirche Cappenberg: Fratzen, die derzeit noch etwas mehr zu grinsen haben als ohnehin schon – über Behörden-Übereifer oder Behörden-Sorglosigkeit, je nachdem.

Dämonen, Narren und Heilige im Cappenberger Chorgestühl

Rundum-Erneuerung zum 900. Jahrestag der Grundsteinlegung

Holz-Sanierung wäre immenser Mehraufwand

Kirche bekommt einen neuen Messaltar

Über die Autorin
Redaktionsleiterin
Leiterin des Medienhauses Lünen Wer die Welt begreifen will, muss vor der Haustür anfangen. Darum liebe ich Lokaljournalismus. Ich freue mich jeden Tag über neue Geschichten, neue Begegnungen, neue Debatten – und neue Aha-Effekte für Sie und für mich. Und ich freue mich über Themenvorschläge für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen.
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