Hinter verschlossenen Türen: Die Friedenskirche

Teil 1

„Macht hoch die Tür, die Tor mach weit“, klingt es im Advent. Wir nehmen das wörtlich und öffnen verschlossene Türen. Sie führen zu Orten, die nur wenigen zugänglich sind. Zum Auftakt geht es auf den Turm der Selmer Friedenskirche. Wie oft der Pfarrer schon dort oben war, erfahren Sie in unserem Video.

SELM

, 26.11.2016, 05:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pfarrer Thomas Themann vor der Friedenskirche.

Pfarrer Thomas Themann vor der Friedenskirche.

Das erste Adventstürchen, das wir in unserer Serie öffnen, ist eine Luke. Die Luke zum Turm der Friedenskirche. Mit dem Glockenraum ist es so wie mit dem Frieden selbst: Der Weg dorthin ist steil und gefährlich, und vielen unbekannt. Ihn zu gehen, lohnt sich aber trotzdem. 

Diese Einsicht, die hilft – zumindest allen, die auch einmal auf den wackeligen Sprossen der Jahrhunderte alten Leiter stehen sollten: einen Fuß über dem Abgrund, das Haar voller Spinnenweben und keine Ahnung, wie man da je heil wieder herunter kommt:

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Hinter verschlossenen Türen: Der Turm der Friedenskirche

Wir öffnen im Advent Türen. Sie führen zu Orten, die nur wenigen zugänglich sind. Diesmal: zum Turm der Selmer Friedenskirche.
25.11.2016
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Steil hinauf führt die Treppe - pardon: die Leiter.© Foto. Sylvia vom Hofe
Pfarrer Thomas Themann vor der Friedenskirche.© Foto. Sylvia vom Hofe
Die erste Tür, die wir im Advent öffnen, ist eine Klappe - unter de Kirchendach.© Foto. Sylvia vom Hofe
Die Tür zur Kirche ist geöffnet. Die zum Kirchturm aber nicht.© Foto. Sylvia vom Hofe
So hoch führte die Turmbesteigung.© Foto. Sylvia vom Hofe
Die Schallklappen sind versperrt mit Draht. Der Schall der Glocken dringt heraus, Vögel kommen aber nicht herein.© Foto. Sylvia vom Hofe
Auf der Spitze thront ein Kreuz.© Foto. Sylvia vom Hofe
In sechs Jahren in Selm war Pfarrer Thomas Themann noch nicht oben auf dem Kirchturm.© Foto. Sylvia vom Hofe
Das este Türchen ist geöffnet. Es ist aber eine Klappe. Und öffnen ist das falsche Wort fürdas kraftrabende Wegscieben der 25-Kilo-Platte.© Foto. Sylvia vom Hofe
Die zweite Leiter in die Höhe stammt as einer anderen Epoche.© Foto. Sylvia vom Hofe
Blick mit Seltenheitswert - auf die Kirchenkuppeln von oben.© Foto. Sylvia vom Hofe
Wirklich sicher fühlen sich Besucher hier nicht - zumindest nicht solche, die so ihre Probleme haben mit Staub und Spinnen.© Foto. Sylvia vom Hofe
Hoch dunkel und wackelig ist der weitere Aufstieg.© Foto. Sylvia vom Hofe
Spinnen fühlen sich wohl auf dem Dachboden.© Foto. Sylvia vom Hofe
Wer hat nurdie Blumen zum Trocknen aufgehängt?© Foto. Sylvia vom Hofe
Es geht noch höher. Noch dunkler, noch wackeliger - zu den Glocken.© Foto. Sylvia vom Hofe
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„Der romanische Turm stammt noch von der ersten Kirche hier“, sagt Pfarrer Claus Themann. Um das Jahr 1000 sei die Pfarrei Selm gegründet worden.

Wie oft er selbst dort oben ist, verrät der Seelsorger in unserem Video - und wir zeigen, wie die Gewölbekuppeln von oben aussehen:

 

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