Die Straße Immenbrock muss saniert werden. © Sylvia vom Hofe
Huckelpiste

Immenbrock in Cappenberg: Ausbau könnte teuer werden für Anlieger

Die Straße Immenbrock ist nur 200 Meter lang macht aber jede Menge Probleme. Abhilfe tue Not, meint Joachim Andrös (FDP). Das könnte aber die Liste der Probleme noch zusätzlich verlängern.

Fußballer kennen die kleine Straße Immenbrock – zumindest aus der Ferne. Wer zum Sportplatz am Kohuesholz will, der sportlichen Heimat von Grün-Schwarz Cappenberg, muss dort vorbei. Vom Cappenberger Damm biegt die Straße zum Fußballplatz genau an der Stelle ab, wo sich auch die Sackgasse Immenbrock anschickt, eine kleine Siedlung zu erschließen: eine 200 Meter lange Huckelpiste, über die sich Joachim Andrös mächtig ärgert.

Bis 2026 ist kein Ausbau geplant

Ohne Geländeauto sei der Immenbrock besser zu meiden, sagte der FDP-Mann in der jüngsten Ratssitzung. Die Probleme liegen nicht nur auf der Fahrbahn, sondern auch darunter, wie er meint: „Die Kanalisation funktioniert nicht.“ Drei Tage müssten vergehen, bis Wasser wirklich abgeflossen sei. Sein Appell an die Stadt: schnell und gründlich Abhilfe schaffen. Daraus wird aber sobald nichts.

Baudezernent Stefan Schwager sagte mit Blick auf das Ausbauprogramm, „dass bis 2026 kein Ausbau geplant ist“. Sicher sei schon jetzt: Wenn es einmal so weit sein wird, werden die Grundstückseigentümer an den Ausbaukosten für die Straße beteiligt. Und das könnte teuer werden. Denn anders als Andrös es vermutet, sei die Kanalisation nicht vollkommen marode. Die bei einer Kanalbefahrung identifizierten Beschädigungen könnten im Inlinerverfahren – also ohne die Straße aufreißen zu müssen – beseitigt werden. Die Gebührenzahler bräuchten sich also nicht an den Straßenbaukosten zu beteiligen.

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Leiterin des Medienhauses Lünen Wer die Welt begreifen will, muss vor der Haustür anfangen. Darum liebe ich Lokaljournalismus. Ich freue mich jeden Tag über neue Geschichten, neue Begegnungen, neue Debatten – und neue Aha-Effekte für Sie und für mich. Und ich freue mich über Themenvorschläge für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen.
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Sylvia vom Hofe

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