Investor plant Kino und Supermarkt in Lüdinghausen

Konrad-Adenauer-Straße

Die neueste Episode des Science-Fiction-Epos "Star Wars" soll Ende 2016 in die Kinos kommen. Auch in Lüdinghausen könnte der Film dann über die Leinwand laufen. Das zumindest kann sich Bauunternehmer Bernhard Austrup gut vorstellen. Er plant ein Kino mit fünf Sälen an der Konrad-Adenauer-Straße - und noch mehr.

LÜDINGHAUSEN

10.03.2015, 14:22 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Fläche neben dem Modehaus Bruno Kleine an der Konrad-Adenauer-Straße in Lüdinghausen könnte bald bebaut sein: Ein Investor möchte dort ein Kino und einen Supermarkt bauen.

Die Fläche neben dem Modehaus Bruno Kleine an der Konrad-Adenauer-Straße in Lüdinghausen könnte bald bebaut sein: Ein Investor möchte dort ein Kino und einen Supermarkt bauen.

Bauunternehmer und Investor Bernhard Austrup hat große Pläne für die 9800 Quadratmeter große Fläche an der Konrad-Adenauer-Straße in Lüdinghausen. Direkt neben dem Textiler Bruno Kleine will er ein Kino mit fünf Sälen und 700 Plätzen bauen. Zusätzlich dazu soll ein großer Supermarkt entstehen. Zwischen 7 und 10 Millionen Euro lässt sich Austrup das Großprojekt kosten.

Für beide Unternehmungen seien auch schon Betreiber gefunden, so Bernhard Austrup. Für den Betrieb des Kinos sei das Hamburger Unternehmen K-Motion, das in Norddeutschland bereits 14 Kinos betreibt, gewonnen worden. Den Supermarkt möchte der Kölner Lebensmittel-Multi Rewe übernehmen. Er soll eine Verkaufsfläche von etwa 1600 Quadratmeter umfassen.

Kulturelles Angebot in Lüdinghausen ausbauen

Das von dem Lüdinghauser Architekten Axel Rüdiger geplante Objekt soll kurzfristig den Fachausschüssen des Rates vorgestellt werden. Auch Bürgermeister Richard Borgmann sind die Pläne bereits präsentiert worden. Für das Kino sind fünf eigenständige Säle geplant, die sich um ein gemeinsames Foyer mit Glasdach gruppieren. Der Supermarkt, der auch Platz für Gastronomie bieten soll, wird eigenständig nebenan errichtet.

Wichtig sei Austrup ein Ausbau des kulturellen Angebots in Lüdinghausen. Schließlich stehe ein Kino ja schon seit Jahren ganz oben auf der Wunschliste vieler - vor allem auch junger - Anwohner. Und: Das Kino werde sicher Magnetwirkung auf Besucher aus der Umgebung haben.

Planungen für ein Parkdeck

Architektonisch sollen sich Kino-Komplex wie auch Supermarkt möglichst in die vorhandene Bebauung einpassen. Das Gelände soll über eine Zufahrt von der Stadtfeldstraße unmittelbar nach dem Abbiegen von der Konrad-Adenauer-Straße erreichbar sein. Um genügend Parkflächen zu erhalten, denkt der Investor auch über den Erwerb der gegenüberliegenden Fläche des Hauses Pals nach. Dort könnte auf drei Ebenen ein Parkdeck entstehen.

Doch das alles ist bislang noch Zukunftsmusik - auch wenn sie in vielen Ohren verlockend klingt. Zunächst müssten den Plänen natürlich die politischen Gremien zustimmen, weiß Austrup. Dann kämen noch die Verhandlungen mit der Stadt über den Grundstückserwerb. Auch für den bisher am Rand des Grundstücks angesiedelten DRK-Kindergarten "Rote Villa" müsse eine Lösung gefunden werden. Der solle ja ohnehin ins stetig wachsende Baugebiet "Höckenkamp" umziehen.

Von WLH

Lesen Sie jetzt