Irgendjemand lügt im Fall Görlich - aber wer?

mlzKommentar

Das Ausschlussprinzip zeigt: Wenn zwei Seiten etwas Gegenteiliges behaupten, kann nur eine Recht behalten. Das macht den Fall von Görlich so nebulös. Erst recht, wenn man nicht dabei war.

Vinnum

, 10.02.2019, 18:42 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wer lügt im Fall von Fußballer Sven Görlich? Derzeit steht Aussage gegen Aussage bei dem in der Winterpause gescheiterten Transfer.

Der Spieler und sein neuer Verein Union Lüdinghausen haben dem abgebendem Verein Westfalia Vinnum schwere Vorwürfe gemacht. Görlich bezichtigt die Vinnumer, sich nicht an mündliche Absprachen gehalten zu haben. Die seien bei seinem Wechsel zu Vinnum und auch bei seiner Abschiedsankündigung getroffen worden. Den Druck hat Lüdinghausen damit noch einmal erhöht.

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Alles unwahr, heißt es dagegen aus Vinnumer Richtung. Der Verein kündigte eine Stellungnahme an, in der man den Vorgang mal klarstellen wolle, wie es heißt. Von einer Zusage an Görlich, jederzeit wechseln zu dürfen, will man aber nichts wissen.

Im Fokus der erneuerten Kritik steht vor allem Vinnums Geschäftsführer Michael Asemann, der sich dazu noch nicht öffentlich geäußert hat. Hat er, wie behauptet, Sven Görlich mehrfach das Signal gegeben, dass er die Freigabe bekommt – oder nicht? Oder ist es einfach eine Retourkutsche dafür, dass Vinnum hart und bei seinen Prinzipien geblieben ist?

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