Je später der Abend, desto besser die Stimmung

Nacht der Jugendkultur

Viel Musik, Fußballturnier, Graffiti, Kunst und Hypnose gab es bei der „Jugendkulturnacht“ am Samstag im Jugendzentrum Sunshine.

Selm

von Von Antje Pflips

, 17.10.2011, 17:40 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ritwan sprayte an der Funbox.

Ritwan sprayte an der Funbox.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Nacht der Jugendkultur in Selm 2011

Viel Musik, Fußballturnier, Graffiti, Kunst und Hypnose gab es bei der „Jugendkulturnacht“ am Samstag im Jugendzentrum Sunshine.
17.10.2011
/
Herzchen waren nicht gerne gesehen und mussten wieder entfernt werden.© Foto: Antje Pflips
Jona:S überzeugte mit seinem Sound die Besucher.© Foto: Antje Pflips
Die Biker machten kurz Pause, um sich das Graffitit anzusehen.© Foto: Antje Pflips
Jugendliche gestalten die großen Platten.© Foto: Antje Pflips
Ritwan sprayte an der Funbox.© Foto: Antje Pflips
Ritwan signierte sein Werk.© Foto: Antje Pflips
Ritwan (l.) hatte bei seiner Graffitiaktion viele Zuschauer.© Foto: Antje Pflips
Beko Ban (l.) ist Hip Hopper und rappte zu Beginn der langen Jugenkulturnacht. Hier mit Freund Igor.© Foto: Antje Pflips
Marina von den Pfadfindern servierte Hamburger.© Foto: Antje Pflips
Die Band Jona:S rappte vor dem Toppact Dickes B aus Köln.© Foto: Antje Pflips
Die Band Jona:S rappte vor dem Toppact Dickes B aus Köln.© Foto: Antje Pflips
Das Publikum in Sunshine war gemischt.© Foto: Antje Pflips
Die Band Jona:S rappte vor dem Toppact Dickes B aus Köln.© Foto: Antje Pflips
Die Band Jona:S rappte vor dem Toppact Dickes B aus Köln.© Foto: Antje Pflips
Mit einem Fingertipp versetzte Alexander Littau Meik Knor in Trance.© Foto: Antje Pflips
Viele verfolgten die Hypnoseaktionen von Alexander Littau.© Foto: Antje Pflips
Ein Mädchen wird von Alexander Littau in Trance versetzt.© Foto: Antje Pflips
Dickes B aus Köln gehörte zum Toppact des Abends.© Foto: Antje Pflips
Dickes B aus Köln gehörte zum Toppact des Abends.© Foto: Antje Pflips
Dickes B aus Köln gehörte zum Toppact des Abends.© Foto: Antje Pflips
Dickes B aus Köln gehörte zum Toppact des Abends.© Foto: Antje Pflips
Schlagworte

Mit gekonnten Handbewegungen brachte Sprayer Ritwan ein Graffiti an die Funbox auf der Skaterbahn. Immer wieder blieben Skater und Biker stehen, um zu sehen, wie weit das Kunstwerk gediehen war. Mithelfen durften sie auch, allerdings nur bei der Grundierung. „Das Motiv hat nur der Künstler im Kopf“, erklärte Heike Okroy. Gleichzeitig fand ein Fußballturnier statt, an dem drei Mannschaften und insgesamt 21 Spieler teilnahmen. „So hat eben jeder einen Pokal bekommen“, meinte Benedikt Dorth. Unter einem Zelt hatte Heino Blum seine „Künstlerwerkstatt“ eingerichtet.

Die riesigen Platten für das Hauswandkunstwerk wurden hier gestaltet. Die Jugendlichen hatten dafür keinerlei Vorgaben und malten, was ihnen gerade einfiel. Am liebsten schrieben sie ihre Namen. Nach einigen Stunden tummelten sich Igor und Ferhat neben Patricia, Shanice, Anita und Rana – verziert mit Herzen, Sternen oder anderen Elementen. Heino Blum versuchte, eine künstlerische Beziehung zwischen all den Schriftzügen zu schaffen. Beko Ban hatte seinen Auftritt um 18 Uhr bereits hinter sich, war aber nicht ganz zufrieden. „Das war viel zu früh“, meinte er. Zu diesem Zeitpunkt war das Publikum an der Bühne noch nicht so zahlreich. Für das nächste Mal wünschte er sich einen Auftritt frühestens um 23 Uhr. Auch Jugendpfleger Benedikt Dorth gab zu, das Musikprogramm zu früh gestartet zu haben. „So lange es hell war, hielten sich viele Jugendliche in den Außenbereichen auf.“ Für die nächste Veranstaltung würde das berücksichtigt werden. Hypnotiseur Alexander Littau versetzte die Besucher in Trance. Faszinierend und erschreckend einfach beschrieb er seine Methode und konnte sich vor Anfragen kaum retten. Leider fiel aber die Feuershow aus.

Bereits um 16 Uhr startete Friday Afternoon auf der Bühne im Sunshine mit den Liveacts. Von den zwölf vorangekündigten Bands sagten zwei ab, so dass der Zeitplan abgeändert werden musste. Der Topact „Dickes B“ aus Köln wurde von der Gruppe Jona:S eingeleitet. Hip Hop, Rap, Reggae, Ska, Soul, Rock und Punkrock gab es an diesem Abend zu hören und hatte für alle Geschmacksrichtungen was zu bieten. Je später der Abend, desto mehr füllte sich auch der Raum und dann ging es richtig ab im Sunshine.

Lesen Sie jetzt