Karneval in Selm: Bei den Partys der 1. Selmer KG stehen einige Veränderungen an

mlzSession 2019/2020

Die Partys beim Karneval in Selm werden in diesem Jahr neu gestaltet: Ein buntes Programm sorgt für frischen Wind. Mitveranstalter Wilfried Reckers ist kein Unbekannter.

von Lena Zschirpe

Selm

, 10.01.2020, 05:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der aktuellen Karnevals-Session der 1. Selmer KG stehen vor allem bei den beiden Partynächten Veränderungen an. Der Verein arbeitet für die Weiberfastnacht und die Umzugs-Partys eng mit Wilfried Reckers, Wirt aus Lüdinghausen, zusammen. "Ich bin angefragt worden, ob ich die Karnevals-Session als Festwirt mitgestalten und -organisieren möchte,", erklärt Reckers.

Er hat schon einige Veranstaltungen in Selm erfolgreich durchgeführt. Darunter die beliebte Reihe "Selm trifft sich" mit Livemusik und den neuen Glitzerwald im vergangenen Dezember. "Nach den Festen in den vergangenen Jahren sollte quasi frischer Wind in die Karnevalsreihe in Selm gebracht werden", so Reckers.

Wilfried Reckers: "Ich sehe in Selm beim Karneval ganz viel Potenzial"

Früherer Einlass für Frauen und ein Live-Programm mit gleich vier Acts: Die Party im Festzelt an Weiberfastnacht wurde in Zusammenarbeit mit Reckers und seinem Team sichtlich überarbeitet. Draußen soll außerdem ein Bierwagen den Männern die Wartezeit bis zum Eintritt versüßen.

Als Festwirt organisiert Reckers auch den Getränke-Ausschank. Hier soll es ein paar Aufwertungen geben. "Wir haben unter anderem eine Cocktail-Bar vor Ort", so der Wirt. "Wir wollten das Programm interessanter gestalten und ich denke, das ist uns auch gelungen." Daraus könnte eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Reckers und der 1. Selmer KG entstehen.

"Ich sehe in Selm beim Karneval ganz viel Potenzial", sagt Reckers.

Wirtschaftlich sei er zu den gängigen Bedingungen eines Festwirtes beteiligt. "Da gibt es einen festen Rahmen, auf den sich geeinigt wird und den habe ich auch übernommen", so Reckers.

Karneval in Selm: Auch logistisch ist die Party neu aufgestellt

Zu den Veränderungen zählen aber nicht nur die neuen Programmpunkte bei den Partys. Auch logistisch ist einiges anders. "Der Eingangsbereich ist größer und die Toiletten stehen an anderer Stelle." In der Vergangenheit hat die WC-Situation für Ärger unter den Partygästen gesorgt: Wer die Toilette aufsuchte, musste sich anschließend wieder bei der Einlasskontrolle anstellen, um weiter feiern zu können. Das solle in diesem Jahr anders laufen, wie auch der Verein auf seiner Facebook-Seite bestätigt.

Jetzt lesen

Auch der Imbiss-Bereich sei in diesem Jahr im Zelt geplant. "Die Wege sind kürzer und die Abläufe geschmeidiger", so Reckers. Der Eintritt der beiden Partys kostet im Vorverkauf je 5 Euro. An der Abendkasse an Weiberfastnacht liegt der Preis bei 8 Euro, bei der Umzugsparty bei 10 Euro. "Hierbei handelt es sich aber eigentlich um Verzehrkarten", erklärt Reckers. Die Tickets können im Zelt gegen Freigetränke umgetauscht werden. "Man bekommt das Eintrittsgeld also so gesehen wieder raus. Aber wir müssen auch im Vorfeld kalkulieren können, wie viele Leute kommen."

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt