Kettensägen-Fall um Borker Landschaftsbauer beim Staatsanwalt

BORK/WALTROP Mit der laufenden Kettensäge war ein 41-Jähriger Landschaftsbauer aus Waltrop am 23. Januar von einem 26-jährigen Berufskollegen aus Bork verletzt worden. Unfall oder Absicht?

von Von Matthias Münch

, 02.03.2009, 16:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kettensägen-Fall um Borker Landschaftsbauer beim Staatsanwalt

Der Borker Landschaftsbauer bei Baumfällarbeiten an der Borker Straße.

Das ist immer noch nicht geklärt. Gut fünf Wochen hat die Polizei ermittelt und alle Zeugen vernommen. Unglück nicht ausgeschlossen"Wir werden den Fall noch in dieser Woche an die Staatsanwaltschaft übergeben. Die muss dann entscheiden, ob das Verfahren eingestellt oder Anklage gegen den Borker erhoben wird", erklärte der Pressesprecher des zuständigen Polizeipräsidiums Recklinghausen, Kriminalhauptkommissar Andreas Wilming-Weber, am Montag.

Details wollte der Kommissar nicht nennen - nur so viel: "Aufgrund neutraler Zeugenaussagen kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um einen Unglücksfall handelte."Widersprüchliche Aussagen

Der Verletzte erhob schwere Vorwürfe gegen den Borker. Der habe ihn mit voller Absicht angegriffen, ihn sogar töten wollen. Der Beschuldigte wies diese Version zurück. Vielmehr sei der Waltroper ihm nach einem Streit auf einer Baustelle ins Gebüsch gefolgt, um ihn von hinten zu attackieren. Daraufhin habe er sich umgedreht und den 41-jährigen aus Versehen mit der Säge erwischt.

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