Kindergarten-Kinder gehen regelmäßig ins Schwimmbad

SELM Ein kleines Jubiläum: Kinder des Kindergartens St. Fabian und Sebastian besuchen bereits seit fünf Jahren einmal in der Woche das Schwimmbad „4elements“. Seepferdchen wurde hier gemacht und oft auch einfach nur die Angst vorm Wasser genommen. Das Schwimmbad ist dann ganz auf die Kleinen eingestellt.

von Von Daniel Maiß

, 22.07.2008, 18:03 Uhr / Lesedauer: 2 min

  „Das ist eine tolle Zusammenarbeit. Wir haben auch schon Erfolge gefeiert“, blickt Birgit Köpping auf das kleine Jubiläum zurück. „Ich freue mich immer, wenn der Kindergarten kommt. In den Jahren hat man einige Tricks parat, wie man die Kinder ins Wasser lockt“, verrät Bad-Mitarbeiterin Christina Schiedel. Jede Woche darf eine andere Gruppe ins Bad, der Termin bleibt aber gleich: Donnerstagnachmittag von 15 bis 16.45 Uhr. Heute sind die Kinder dran, die bald zur Schule gehen. Sie dürfen ja nach den Ferien nicht mehr mit. Und so sorgen nicht nur die beiden Erzieherinnen Barbara Wendt und Iris Graumann dafür, dass die Kleinen eine Menge Spaß haben.

Justin hat gerade keine Zeit. Der kleine Mann mit den orangenen Schwimmflügeln hat sich den gelb-schwarzen Gummiball gesichert und lässt ihn nicht mehr los. Ein paar Meter weiter kehrt Linda gerade vom Tauchgang zurück. Ihre Beute: Ein gelber Plastikring, „Ich kann auch zwei“, verspricht die Kleine und verschwindet wieder in den „Tiefen“ des Beckens. An der Wand prangt ein gelbes Schild. „Randsprünge verboten“ heißt es da. Antonia und Emma stört das wenig, „Platsch“, Emma hat mit den Füßen voran das Schwimmbecken geentert, Sekunden später springt Antonia hinterher.

Für Gäste, die gerne in Ruhe die eine oder andere Bahn ziehen wollen, ist dieser Nachmittag nicht unbedingt geeignet. Spielen bedeutet Spaß und der ist nun mal beizeiten auch ein wenig lauter. Der Pegel reißt noch nicht einmal ab, als die Kinder sich wieder umziehen. „Wo ist meine Jacke“, schallt es aus der Kabine. Und „Hast du gesehen, wie ich vom Rand gesprungen bin?“. Das wird dann wahrscheinlich Emma gewesen sein – oder Antonia. 

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