Naturkunde

Kräutervielfalt am Schloss Cappenberg: Biologin erklärt Natur-Apotheke

In Selm gibt es etwa 600 Wildpflanzen. Die Biologin und Kräuterfachfrau Ursula Stratmann zeigt am Samstag (21.8.) am Schloss Cappenberg, welche Pflanzen giftig und welche essbar sind.
In der Umgebung des Teiches am Schloss Cappenberg finden sich viele Wildpflanzen. © Ursula Stratmann

Rund um das Schloss Cappenberg befinden sich viele alte Bäume und am Teich wachsen zahlreiche Kräuter – auch das sogenannte „Hexenkraut“ findet sich dort. Die Diplom-Biologin und Kräuterfachfrau gibt am Samstag (21.8., von 15 bis 17 Uhr) Einblicke in die Kräuterwelt Selms. Denn viele der Pflanzen sind essbar.

Und sie verfügen teils über heilende Wirkungen, sagt Stratmann. So helfe das Schöllkraut gegen Warzen, die Brennnessel gegen Eisenmangel und Osteoporose, der Gundermann gegen Husten und äußerlich zur Wundheilung. Eine alte Bauernregel besage beispielsweise: „Drei Blättchen Gundermann am Tag und man wird nie mehr krank!“

Leckere Gerichte aus Wildpflanzen

Mithilfe der Wildpflanzen lassen sich zudem leckere Speisen zubereiten – beispielsweise der Römer-Spinat. Benötigt würden dafür Zwiebeln, Knoblauch, Zitronensaft und Giersch. Dessen Blattstängel würden der Sellerie geschmacklich ähneln. Außerdem erhalte er 20 Mal mehr Vitamin C als Kopfsalat.

Die Kräutertour kostet für Erwachsene 20 Euro, für Kinder ist sie kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist der Eingang zum Schlosshof. Weitere Informationen unter www.kraeuter-de-ruhr.de.

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