Kreuzung in Selm führt Unfallstatistik an

Jahressitzung Unfallkommission

Die Kreuzung Kreisstraße/Parkweg/Alte Zechenbahn am Aldimarkt in Selm führt eine traurige Statistik an. Sie ist derzeit der Knotenpunkt mit den meisten Verkehrsunfällen im ganzen Kreis Unna.

SELM / KREIS UNNA

von Von Matthias Münch

, 30.08.2011, 16:13 Uhr / Lesedauer: 1 min

Was ist eine Unfallhäufungsstelle?

Eine Unfallhäufungsstelle liegt vor, wenn sich an Verkehrsknotenpunkten oder auf Streckenabschnitten Unfälle bestimmter Unfallkategorien und Unfalltypen häufen und dadurch innerhalb eines Jahres bestimmte ministeriell festgelegte Richtwerte überschritten werden. Bei Unfällen mit Schwerverletzten oder Getöteten sowie Unfällen mit Fußgänger- oder Radfahrerbeteiligung wird diese Spanne auf drei Jahre ausgedehnt. Herr der Unfalldaten ist die Kreispolizeibehörde, die auf der Basis der erfassten Unfälle die Unfallhäufungsstellen identifiziert.

Damit liegt Selm in dieser Statistik zusammen mit Bergkamen, Holzwickede und Fröndenberg auf dem letzten Platz. Diese Zahlen beziehen sich auf den Bereich der Kreispolizeibehörde Unna. Die Stadt Lünen gehört nicht dazu. Mit elf Unfallschwerpunkten steht die Stadt Unna ganz oben auf der Liste, gefolgt von Schwerte mit fünf sowie Bönen und Kamen mit jeweils vier Unfallhäufungsstellen. Werne ist mit zwei Stellen vertreten.

In der Unfallkommission kommen Vertreter des Kreises Unna, der örtlichen Straßenverkehrsbehörden, des Landesbetriebs Straßenbau und der Kreispolizeibehörde zusammen. Darüber hinaus wird die Bezirksregierung als Aufsichtsbehörde beratend hinzugezogen. In der Jahressitzung 2011 hatte die Unfallkommission bei insgesamt 31 Unfallhäufungsstellen die in neun Städten und Gemeinden über geeignete verkehrsregelnde und -lenkende Maßnahmen, Maßnahmen der Verkehrsüberwachung oder straßenbauliche Maßnahmen zu beraten.

Die Kommission stellte fest, dass einzelne Unfallhäufungsstellen schon zu „Dauerbrennern“ geworden seien, bei denen es aufgrund der verkehrlichen Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes oder des Streckenabschnittes sehr schwierig sei, noch weitere geeignete Entschärfungsmaßnahmen zu ergreifen. Zudem wurden Knotenpunkte mit unklaren Unfalllagen oder häufigem Fehlverhalten (Alkohol, Rotlichtmissachtung) festgestellt. Auch hier würden verkehrstechnische oder regelnde Maßnahmen nicht helfen.

Was ist eine Unfallhäufungsstelle?

Eine Unfallhäufungsstelle liegt vor, wenn sich an Verkehrsknotenpunkten oder auf Streckenabschnitten Unfälle bestimmter Unfallkategorien und Unfalltypen häufen und dadurch innerhalb eines Jahres bestimmte ministeriell festgelegte Richtwerte überschritten werden. Bei Unfällen mit Schwerverletzten oder Getöteten sowie Unfällen mit Fußgänger- oder Radfahrerbeteiligung wird diese Spanne auf drei Jahre ausgedehnt. Herr der Unfalldaten ist die Kreispolizeibehörde, die auf der Basis der erfassten Unfälle die Unfallhäufungsstellen identifiziert.

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