Auf der Überholspur ist kein Platz für mich

Kolumne: kurz & knackig

Selm

, 05.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Autofahren ist die beste Zeit, um nachzudenken, finde ich. Auch bei nur kurzen Strecken. Letztens zum Beispiel war ich auf dem Weg zu meinen Großeltern – und dabei offenbar so in Gedanken, dass ich sehr langsam vor mich hertuckerte. Das bemerkte ich allerdings erst, als ein Radfahrer mich links überholte. Und dabei schelmisch grinste. Etwas peinlich. Aber nicht ganz so peinlich wie der Tag, an dem ich mit einer Freundin eine Fahrradtour gemacht habe. Quatschend fuhren wir in angenehmem Tempo den Radweg entlang. Bis zwei Jogger – auch grinsend – an uns vorbeizogen.

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