Landwirte informierten sich über Echinacea-Anbau

Schloss Sandfort

Der Landwirtschaftliche Ortsverein Selm, die Landfrauenvereinigung und der Ältestenrat besuchten Schloss Sandfort. Sie wollten sich jedoch weniger über das historische Gebäude informieren, als vielmehr über den Anbau und die Verwertung der Heilpflanze Echinacea purpurena.

SELM / VINNUM

von Von Antje Pflips

, 05.10.2011, 12:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Landwirtschaftliche Ortsverein Selm mit Friedhelm May (4.v.l.) und Ewald Westermann (7.v.l.) informierten sich bei Moritz Graf vom Hagen-Plettenberg (5.v.l.)  mit Bürgermeister Mario Löhr(6.v.l.)  und dem Ältestenrat über den Anbau von Echinacea. (Bitte klicken, um das ganze Foto zu sehen)

Der Landwirtschaftliche Ortsverein Selm mit Friedhelm May (4.v.l.) und Ewald Westermann (7.v.l.) informierten sich bei Moritz Graf vom Hagen-Plettenberg (5.v.l.) mit Bürgermeister Mario Löhr(6.v.l.) und dem Ältestenrat über den Anbau von Echinacea. (Bitte klicken, um das ganze Foto zu sehen)

Anfang der 90er Jahre startete der Heilpflanzenanbau mit der Mariendistel. Jedoch ging man aus wirtschaftlichen Gründen wieder davon ab und stieg auf Echinacea purpurena, Purpur-Sonnenhut, um. Dazu besichtigte die Gruppe ein Feld am Benthof.Hier gab vom Hagen-Plettenberg Informationen über Ernte, Vermarktung, Wirkung und Nutzung der Heilpflanze. So erfuhren die Besucher, dass die Pflanze im Juli ihre Hauptblütezeit hat und frisch verarbeitet wird - im Gegensatz zu vielen anderen Arzneipflanzen, die getrocknet werden.

Der gesamte oberirdische Teil wird für die Herstellung genutzt. Aber auch die Wurzel kann verwendet werden. Als Immunstimulanz ist Echinacea gegen Erkältungskrankheiten bekannt. Graf Hagen-Plettenberg ist Vorsitzender des Deutschen Fachausschusses für Arznei- und Gewürzpflanzen für Deutschland. Dieser Ausschuss koordiniert die Forschung und Herstellung. Der Olfener Betrieb arbeitet streng nach den Standards der Pharmaindustrie.

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