„Das Problem ist JP“: LaSiSe-Anwohner in Selm ärgern sich über JP Kraemer

PS-Profi Jean-Pierre Kraemer

Anwohner am LaSiSe im Selmer Stadtteil Bork ärgern sich über Lautstärke und Abgasbelastungen. Eine Rolle dabei spielt auch PS-Profi Jean-Pierre Kraemer, alias J.P.

Bork, Dortmund

, 23.07.2019, 17:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Das Problem ist JP“: LaSiSe-Anwohner in Selm ärgern sich über JP Kraemer

PS-Profi Jean-Pierre Kraemer. © Thomas Thiel

Jean-Pierre Kraemer ist bekannt. Viele kennen ihn durch „Die PS-Profis“ und eine Tuning-Werkstatt, die er in Dortmund betreibt.

Zudem hat Kraemer Anfang des Jahres auch eine Halle auf dem Gelände des Forschungs- und Technologiezentrums Ladungssicherung Selm gGmbH gemietet und macht dort Testfahrten. Er selbst bewirbt es als „seine Rennstrecke.“

Extrem laute Testfahrten

Bei einer Bürgerversammlung, zu der das LaSiSe am Montag eingeladen hatte, machten Anwohner ihrem Unmut Luft. Ihre Wut richtete sich auch gegen JP Kraemer. Ein Anwohner sagt dazu: „Das Problem ist nicht die Lasi“ - also die Ladungssicherheitstests, „das Problem ist JP.“ Er meint damit, dass es bei manchen Testfahrten des PS-Profis extrem laut würde.

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Für das LaSiSe sei JP Performance nicht nur als Mieter interessant, der seine Miete zahlt, erklärt LaSiSe-Geschäftsführer André Bubenzer. Gleichzeitig profitiere das LaSiSe auch von seinen Kontakten in die Industrie und seiner hohen Reichweite über Social Media. Der Youtube-Kanal von JP Performance hat mehr als 1,7 Millionen Abonnenten.

Hinzu komme der wissenschaftliche Aspekt. „Er führt seine Testfahrten mit Serienautos durch“, sagt Bubenzer. „Daraus können wir zum Beispiel Erkenntnisse zum Thema Beschleunigung rausziehen.“ Jean-Pierre-Kraemer war für eine Anfrage unserer Redaktion nicht zu erreichen.

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