Mit vielen Fotos: Rettungskräfte müssen bei besonderer Übung Überblick behalten

mlzGroßübung

Drei Übungen innerhalb von nur 36 Stunden - das bringt auch ehrenamtliche Helfer an ihre Grenzen. Vor allem auch deshalb, weil die Situation an der Funnebrücke sehr kompliziert war.

Selm

, 03.11.2019, 14:22 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Das ist schon eine ordentliche Katastrophe, die die hier aufgebaut haben“, stellt Andreas Kappenberg fest mit Blick auf das Szenario auf der Nordkirchener Straße. Er bemüht sich gerade mit seinen Kameraden aus Cappenberg und Netteberge um den „Verletzten“ in einem Kleinwagen.

Das Auto ist mit zwei weiteren unter eine mächtige Pappel geraten, die in Höhe der Funnebrücke auf die Fahrbahn geschlagen ist. Betroffen sind von diesem Ereignis noch weitere Fahrzeuge sowie Radfahrer und Fußgänger, es gibt also viele Opfer durch diesen Unglücksfall.

25 Statisten sorgen für eine realistisches Bild

Das erfordert nun eine große Menge an Rettungskräften, die aus dem gesamten Umkreis alarmiert worden sind. Die letzten Glockenschläge der nahen Turmuhr verklingen gerade am Sonntag Morgen um 10 Uhr, als die Sonntagsruhe in dem Selmer Bereich vorbei ist.

Von beiden Seiten strömen die Einsatzfahrzeuge zur Unfallstelle und versperren fast die schmale Straße. Jean-Luc Kittling vom Jugend Rotkreuz aus Wickede Ruhr hat die 25 Statisten für diese große Übung zurechtgemacht und platziert.

Organisiert und vorbereitet wurde die Übung durch die DRK Berufsfachschule Rettungsdienst in Dortmund, Fred Weingardt und seine Dozenten beobachten den Ablauf.

Auszubildende machen wichtige praktische Erfahrungen

„Wir haben hier eine ganze Reihe von Prüflingen im Einsatz“, berichtet der Fachmann, „sie müssen in einem solch komplizierten Szenario ihr Können unter Beweis stellen“

Und er stellt zudem fest, das an dieser Übung am Sonntag morgen über 130 freiwillige Rettungskräfte im Einsatz sind, die sich in ihrer Freizeit für das Wohl anderer einsetzen. Unter ihnen sind auch eine Anzahl von Feuerwehr-Auszubildenden, die dem Geschehen aufmerksam zuschauen.

Feuerwehren aus Selm und Olfen tragen die Hauptlast

Die Hauptlast tragen vor Ort die Feuerwehren aus Selm und Olfen zusammen mit dem THW, dem DRK und den Maltesern. Unterstützungen bekommen sie von Feuerwehren aus dem gesamten Umkreis. Arbeit gibt es für alle genug am Einsatzort.

Da müssen Verletzte aus den Autos frei geschnitten werden, es kommt viel technisches Gerät zum Einsatz. Schwierig erweist sich auch die Bergung von vier Verletzten, die unter der Brücke liegen. Nach und nach gelingt es aber alle Personen zu einer Sammelstelle abzutransportieren, wo sie ärztlich untersucht, behandelt und registriert werden.

Ausbilder aus Dortmund analysieren Stärken und Schwächen

Natürlich gibt es auch eine Reihe von „Beobachtern“ aus der Nachbarschaft, die sich mit Abstand den Ablauf dieser großen Übung abschauen. Die Ausbilder des DRK aus Dortmund sehen aber genau hin was ihre Probanten machen und wie die Zusammenarbeit der vielen Gruppen funktioniert.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

So war die Feuerwehrübung in Selm

Unfälle auf Brücken sind für Retter oft kompliziert. Wenn dann noch ein Baum auf Fahrzeuge gefallen ist, wird es richtig schwierig. Doch die vielen Helfer behielten bei der Großübung den Überblick.
03.11.2019
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Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein
Die große Übung in Selm war für zahlreiche ehrenamtliche Retter bereits die dritte Übung innerhalb von 36 Stunden. Dennoch waren sie mit großem Einsatz bei der Sache.© Günther Goldstein

Am spannendsten ist es im Bereich der Fahrzeuge unter dem Baum. Hier werden die Insassen zunächst gesichert, dann wird der Baum soweit zurecht gesägt das man gut an die Fahrzeuge herankommt. Im nächsten Schritt werden die Autos so zerlegt das man an die Menschen herankommt und sie aus dem Auto bekommt.

Kräfte trainieren verschiedene Rettungselement

Das Szenario ist so aufgebaut, das möglichst viele Rettungselemente geübt werden können. Das trifft insbesondere auch für das gesamte Wochenende zu. Bereits am Samstag hatten zahlreiche Kräfte an zwei weiteren Übungen in Olfen und Vinnum teilgenommen.

In einer Situation ging es ebenfalls um einen schlimmen Unfall an der gesperrten Ahsener Brücke. Die zweite Übung fand in der früheren Ziegelei in Vinnum statt. In beiden Fällen mussten die Kräfte viele „Verletzte“ versorgen.

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