MSC Bork lockt wieder zahlreiche alte Autos nach Selm: Das Programm der Oldtimer-Rallye

13. ADAC Oldtimer Classic Bork

Wenn am Samstag, 27. Juli, der 12. ADAC-Oldtimer Classic Bork durch Selm, Waltrop, Datteln und Lüdinghausen rollt, rollt ein Opel vorweg.

Selm

, 19.07.2019 / Lesedauer: 3 min
MSC Bork lockt wieder zahlreiche alte Autos nach Selm: Das Programm der Oldtimer-Rallye

Der Oldtimer Classic des MSC Bork startet bald wieder. © Manfred Breyer

Baujahr 1932 und 1,2 Liter Hubraum - der Opel an der Spitze der Rallye ist zwar der älteste im Teilnehmerfeld, aber bei weitem nicht der einzige Hingucker. Die typische Gangster-Limousine der Hitchcock-Filme - ein Citroen 11 CV aus dem Jahr 1953 wird ebenso vom Willy-Brandt-Platz rollen wie ein Porsche 356, alte Jaguar oder Mercedes SL Pagode.

„Wir haben auch Alfa Romeos aus verschiedenen Baujahren, einen Buick Electra Straßenkreuzer oder Rennflitzer wie einen Opel Kadett GTE aus dem Jahr 1976“, sagt Manfred Breyer, Sprecher des MSC Bork.

Großes Starterfeld fährt durch fünf Kommunen

100 teilnehmende Fahrzeuge aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen sind gemeldet und werden über einen 130 Kilometer langen Rundkurs durch das Münsterland und das nördliche Ruhrgebiet geführt. Angesteuert werden dabei einzelne Stationen, an denen die Fahrer Sonder-Aufgaben zu erledigen haben - und die Gäste und Zuschauer Gelegenheit, die „alten Schätzchen“ zu bewundern.

Erste Zeitprüfung schon in Selm

Die erste Prüfung erfolgt bereits am Start um 9.30 Uhr am Bürgerhaus Selm. Es wird eine von drei Zeitprüfungen auf der Strecke sein. Wie genau die aussehen werden, ist noch streng geheim, damit die Fahrer nicht im Vorfeld üben können.

Aber Breyer hat ein Beispiel parat: „Bei einer Zeitprüfung müssen die Fahrer zum Beispiel 300 Meter in genau 12 Sekunden zurücklegen - für jede Sekunde Abweichung gibt es Minuspunkte.“ Gemessen wird die Zeit durch zwei Lichtschranken auf die Zehntel-Sekunde genau - während der Beifahrer eine Stoppuhr hat, um dem Fahrer zu signalisieren, wie gut der in der vorgegebenen Zeit liegt. „Es darf auf der Strecke aber nicht gestoppt werden“, betont Breyer eine wichtige Regel.

Weiter geht es über Olfen, Waltrop, Datteln und Lüdinghausen

Direkt am Start sorgt das schon für Spannung. An der nächsten Station am Marktplatz in Olfen, wo die ersten Fahrzeuge gegen 10.15 Uhr eintreffen werden, ist lediglich eine Stempelkontrolle vorgesehen. Die nächste Zeitprüfung erfolgt dann ab 11 Uhr an der Hochstraße in Waltrop.

Nach der Stempelkontrolle ab 11.20 Uhr in Datteln am Parkplatz des Kaufhauses Danielsmeier steht als nächstes die Mittagspause im Jammertal Resort Datteln an. Dort haben die Zuschauer auch ausgiebiger Gelegenheit, die Autos zu betrachten und mit den Fahrern ins Gespräch zu kommen. Ein Besuch an den einzelnen Stationen lohnt aber dennoch: Moderatoren werden die einrollenden Fahrzeuge kommentieren und Wissenswertes über Auto, Geschichte und Herkunft erzählen.

Fachsimpeln an Start und Ziel

Die Zeitprüfung am Westfalenringstadion in Lüdinghausen ist die letzte Station, bevor es zurück zum Bürgerhaus nach Selm geht, wo dann ab 15.30 Uhr eine Geschicklichkeitsprüfung erfolgt. Weil hier alle Fahrzeuge wieder stoppen, ist hier nochmals gute Gelegenheit für Oldtimer-Freunde, mit Gleichgesinnten zu fachsimpeln.

MSC Bork ist mit vielen Helfern am Start

Mit über 50 Helfern aus Vereinen und Freunden sowie zahlreichen Sponsoren ist es wieder gelungen eine für die Region spannende und unterhaltsame Veranstaltung auf die Beine zu stellen, so Manfred Breyer.

In einer ersten Fassung dieses Artikels hatten wir geschrieben, dass es den Oldtimer-Classic seit 87 Jahren gibt, das war falsch.

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