Trotz zahlreicher Mülltonnen: Wege am Skatepark am Sandforter Weg häufig zugemüllt

mlzSkatepark Selm

Häufig liegt viel Müll auf dem Weg am Skatepark in Selm - trotz mehrerer Mülltonnen, die dort stehen. Ein Hausmeister bricht für die Jugendlichen aber eine Lanze.

von Marcel Schürmann

Selm

, 04.02.2020, 21:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sitzmöglichkeiten hat die Stadt bereits geschaffen. Feste Mülleimer oder gar Aschenbecher stehen aber noch nicht auf dem Weg, der vom Sandforter Weg am Skatepark vorbei mitten in den gerade entstehenden Auenpark führt.

Hier stehen im Bereich des Jugendzentrums Sunshine, das aktuell renoviert wird, noch sieben rote Mülltonnen der Stadt. Trotzdem beschweren sich viele Anwohner hier über die große Ansammlung an Müll, der den Weg in die dafür vorgesehen Tonnen nicht findet.

Trotz zahlreicher Mülltonnen: Wege am Skatepark am Sandforter Weg häufig zugemüllt

Sieben Mülltonnen stehen auf dem Gelände. Feste Mülleimer wurden bisher noch nicht installiert. © Marcel Schürmann

Sunshine-Hausmeister steht Jugendlichen zur Seite

Norbert Böckenbrink ist Hausmeister in mehreren Einrichtungen und Amtsgebäuden der Stadt - auch im Sunshine. Er bricht für die Jugendlichen eine Lanze. „95 Prozent der Jugendlichen sind wirklich achtsam und räumen ihren Müll weg. Nicht nur hier, sondern im gesamten Stadtgebiet“, so Böckenbrink. Es störe ihn gewaltig, „wenn es immer heißt, die Jugend sei an allem schuld. Das hasse ich.“

Trotz zahlreicher Mülltonnen: Wege am Skatepark am Sandforter Weg häufig zugemüllt

Am Ende des Weges fehlen Mülleimer oder Mülltonnen. Dementsprechend wild kann es da dann schon mal aussehen. © Hans Günter Siebert

Böckenbrink geht davon aus, dass künftig feste Mülleimer auf dem Weg am Skatepark installiert werden. Wie die Situation künftig aussieht, haben wir auch die Stadt direkt gefragt, bis Redaktionsschluss, abends am 4. Februar, aber noch keine Antwort erhalten. Die bestehenden Mülltonnen würden gut genutzt werden, sagt Böckenbrink.

„Die nehmen schon viel Müll weg. Aber wenn hier bei gutem Wetter 200 Leute sind und ihren Müll liegen lassen, sieht es natürlich doof aus“, sagt Böckenbrink, der die Situation aber nicht allzu drastisch sieht.

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