Musik-Talent darf bei Bundeswettbewerb vorspielen

"Jugend musiziert"

Freya Reeh hat sich die Fahrkarte nach Hamburg erspielt: Die 18-jährige Cappenbergerin überzeugte die Jury während des Landeswettbewerbs "Jugend musiziert" mit ihrer Präsentation an der Querflöte. Ende Mai steht nun in der Hansestadt der bundesweite Wettbewerb an. Bis dahin will Freya noch an ein paar Dingen feilen.

CAPPENBERG

, 17.03.2015, 05:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Freya Reeh während des Auftritts beim Landeswettbewerb »Jugend musiziert«, am Klavier begleitet von Andreas Lobisch. Als sie ihre Punktzahl erfuhr, war sie »aus dem Häuschen«.

Freya Reeh während des Auftritts beim Landeswettbewerb »Jugend musiziert«, am Klavier begleitet von Andreas Lobisch. Als sie ihre Punktzahl erfuhr, war sie »aus dem Häuschen«.

Freya Reeh überzeugte die Jury während des Landeswettbewerbs „Jugend musiziert“ mit ihrer Vorstellung in der Kategorie „Querflöte solo“ in der Altersstufe 5. Mit 24 von 25 Punkten hat sie die Qualifikation zum Bundeswettbewerb vom 22. bis 28. Mai in Hamburg erreicht.

Jury gab Tipps zur Verbesserung

„Es hat ganz schön gekribbelt“, beschreibt Freyas Querflötenlehrer Andreas Heitkamp im Gespräch mit unserer Redaktion den Auftritt seiner Schülerin vor einer Woche in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Auch bei ihrem Klavierpartner Andreas Lobisch. Nervös sei Freya Reeh während des Vorspielens aber nicht gewesen. „Die Aufregung war erst danach spürbar, weil sie nicht wusste, wie ihr Auftritt bewertet werden würde“, berichtet Heitkamp.

Als das Ergebnis feststand, „habe ich mich wahnsinnig gefreut“, sagt der Querflötenlehrer. Immerhin saßen Musikhochschulprofessoren und renommierte Orchestermusiker in der Jury. Umso dankbarer waren Heitkamp und seine Schülerin für das Beratungsgespräch mit der Jury im Anschluss an die Bekanntgabe des Ergebnisses. Heitkamp dazu: „Bei der Klangfarbengestaltung und der Tonerzeugung hat die Jury noch Luft nach oben gesehen.“ Jetzt gelte es, die Vorbereitung auf den Bundeswettbewerb zu nutzen, um die Hinweise der Juroren umzusetzen.

Abi und Musik? - "Kriege ich unter einen Hut"

Freya Reeh selbst hat nicht mit einem solch guten Ergebnis gerechnet. „Ich hatte zwar ein gutes Gefühl, aber als ich erfahren habe, dass es 24 von 25 Punkten sind, war ich total aus dem Häuschen“, sagt sie. Dass sie parallel zu den Vorbereitungen auf den Bundeswettbewerb auch noch ihr Abitur am Selmer Gymnasium macht, bereite ihr keine Sorgen: „Das kriege ich unter einen Hut. Die Vorabitur-Klausuren waren ja schon. Und Flöte spielen ist ja auch Freizeit, also eine Abwechslung zur Schule.“ 

 

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