Neuer, größer, besser: die Kita St. Stephanus

Mit interaktiver Grafik

Eineinhalb Jahre Bauzeit und mehr als eine halbe Million investierte Euro: Nach dem Aus- und Umbau ist die Kita St. Stephanus kaum wieder zu erkennen. Zehn Erzieherinnen können dort nun 55 Kinder betreuen. Was genau sich alles verändert hat, zeigt unsere interaktive Grafik.

Bork

, 17.06.2014, 13:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Florian spielt mit den anderen Kindern und Erzieherin Gabi Overhaus im neuen U3-Bereich des Kindergarten St. Stephanus.

Florian spielt mit den anderen Kindern und Erzieherin Gabi Overhaus im neuen U3-Bereich des Kindergarten St. Stephanus.

  • Insgesamt hat der Aus- und Umbau des Kindergartens laut Jesaja Michael Wiegard über 550 000 Euro gekostet. Die Summe aus kommunalen, kirchlichen und Landesmitteln beträgt rund 320 000 Euro.
  • 55 Kinder können in der Einrichtung betreut werden. 39 davon sind über drei Jahre alt. Von den zehn Erzieherinnen sind vier Vollzeitkräfte.
  • Eine Änderung des Kinderbildungsgesetzes (Kibiz) (hier im aktuellen Stand nachzulesen) soll im August in Kraft treten. Inhalt ist unter anderem, das das Land NRW 100 Millionen Euro zusätzlich für mehr Qualität zur Verfügung stellen will.
  • In einer Sondersitzung des Selmer Ausschusses für Jugendhilfe, Familie und Soziales am Mittwoch, 18. Juni, um 17 Uhr im Sitzungssaal der Burg Botzlar soll es unter anderem um Kriterien der Mittelverteilung gehen.

Über die Rolle der Stadt Selm bei dem Aus- und Umbau des Kindergartens hat RN-Reporterin Angela Wiese auch mit Wolfgang Strickstrock, Leiter der Abteilung Schulverwaltung und Soziales, gesprochen:

Die Stadt Selm war in mehrfacher Hinsicht am Ausbau der TEK (Tageseinrichtung für Kinder) St. Stephanus beteiligt. Das Fachamt war zunächst im Vorfeld verantwortlich für die Bedarfsprognose, inwieweit U3-Plätze erforderlich wurden. Ferner wurde von hier die Mittelbeantragung der Landesförderung beim Landesjugendamt und anschließende Mittelweitergabe an den Träger getätigt.

Seitens der Stadt wurden auf Grundlage eines Ratsbeschlusses aus 2009 1000 Euro pro Platz als Festbetrag bezuschusst, damit bei 16 Plätzen insgesamt 16 000 Euro.

Die aktuell letzte Fördermaßnahme ist der Um- beziehungsweise Ausbau der TEK Siloah mit zwölf Plätzen U3. Diese wurden seitens des Landesjugendamtes für dieses Jahr bewilligt.

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