Neues Paradies für Kleinkinder

BORK Emily kann sich nicht von der Schaukel trennen, Ben hat sofort ein Schaukelpferd in Beschlag genommen. Leuchtende Kinderaugen - Begeisterung pur. Der umgestaltete Spielplatz an der Stifterstraße wird von den jungen Bürgen begeisterert angenommen.

von Von Theo Wolters

, 06.09.2007, 12:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auf rund 700 Quadratmetern ist im Wohngebiet Rauher Busch durch Umgestaltungen sicherlich einer der schönsten Spielplätze für Kleinkinder im Stadtgebiet entstanden.

Die Fläche ist von Außen gut einsehbar, der Zugang erfolgt durch ein Tor, welches in den Abendstunden abgeschlossen wird. Eine Tischtennisplatte, Schaukeln, ein Kletterturm mit Rutsche, ein Sandkasten und ein kleines Klettergerüst: Es ist wirklich an alles gedacht worden.

Keine Angst vorm Sturz

Sollte ein Kind von der Schaukel oder einem anderen Spielgerät fallen, Verletzungen wird es sich kaum zufügen. Denn die Geräte stehen nicht wie oft üblich im Sand, sondern es wurde eine weiche Grundlage aus Hackschnitzel erstellt. Schatten spenden zwei mehrere Jahre alte Kastanien.

Aber nicht nur an die Kinder wurde gedacht. Kleinkinder werden oft von ihren Eltern begleitet. Sie können von im Schatten stehenden Bänke ihre Kinder beim Toben beobachten.

Und dabei stand der Spielplatz vor einem Jahr noch vor dem Aus. Die Stadtverwaltung plante die Schließung, es gab auch bereits Beschlüsse der politischen Gremiene. Doch die Eltern in diesem Bereich wollten eine Schließung nicht hinnehmen, rufen zum Protest auf. Der Protest zeigte Wirkrung, die Schließung wurde zurück genommen.

Bei der Neugestaltung wurden die Eltern in die Planung mit einbezogen. Und viele Wünsche sind nun umgesetzt worden.

So waren die Eltern dann auch bei der offiziellen Eröffnung hellauf begeistert. Die vielen Kleinkinder zeigten auch, dass es in diesem Wohngebiet wirklich einen Bedarf an Spielgeräten für die jüngeren Bürger gibt.

450 Stunden Arbeit für den neuen Spielplatz

Stephan Schwager und Volker Berendt von den Stadtbetrieben waren ebenfalls sichtlich zufrieden mit dem Geleisteten. "Es sind rudn 450 Arbeitsstunden in dies Projekt geflossen", so der SBS-Vorstand. Rund 10000 Euro wurden für Geräte und andere Materialine ausgegeben.

Die Mitarbeiter der Stadtbetriebe haben auch an künstlerische Fähigkeiten der jungen Besucher gedacht. Die Wände des kleienn Kletterturms bestehen aus Schiefertafeln. Wer weiß, welche Kunstwerke dort in Zukunft entstehen werden.

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