Reine Übungssache: brennendes Waldstück, hilflose Menschen

Feuerwehr

BORK 450 Feuerwehrleute haben am Samstag an einer Großübung in Selm-Bork teilgenommen. Sie kamen aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein, dem Hochsauerlandkreis, dem Kreis Olpe, dem Ennepe-Ruhr-Kreis, dem Märkischen Kreis, aus Dortmund und Hagen. Folgende Situation wurde simuliert: Eine größere Waldfläche steht in Flammen, das Feuer greift auf ein Altenwohnhaus über. Und dann passiert auch noch ein Autounfall.

von Von Theo Wolters

, 25.10.2009, 13:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Übungsteilnehmer trafen mit 120 Fahrzeugen am Landesamt für Aus- und Fortbildung sowie Personalangelegenheiten (LAFP) ein. Von der Einsatzleitung wurden sie eingewiesen. Während die Einheit aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis auf dem Parkplatz zunächst in Bereitschaft blieb, ging es für Kollegen darum, die Wasserversorgung für die Waldbrandbekämpfung aufzubauen. Mehrere hundert Meter Schlauch wurden verlegt. Es war aber schnell abzusehen, dass das Wasser aus den Tanks der Fahrzeuge nicht ausreichte. So wurde zunächst eine Schlauchleitung zum Teich auf dem Gelände gelegt. Doch auch das reichte nicht aus.

Das Wasser musste aus der 1,8 Kilometer entfernten Lippe im Bereich der Kläranlage entnommen werden. Während Feuerwehrleute aus Dortmund eine doppelte Schlauchleitung von der Lippe bis zur Waltroper Straße legten, übernahmen Kollegen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis die Verlegung entlang der Waltroper Straße bis zum Einsatzort. Dabei musste auch die Straße im Bereich der Bahnbrücke überquert werden. Während die Schläuche noch verlegt wurden, waren andere Übungsteilnehmer bereits am „Altenwohnhaus“ im Einsatz. 15 Menschen mussten aus dem verqualmten Gebäude gerettet werden. Und dann mussten noch Verletzte Leute nach einem Verkehrsunfall am Eichenweg aus ihren Wagen befreit werden. 

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