Schock für die Mitarbeiter

SELM "Das war für uns alle schon ein Schock." Diana Böhle, Mitarbeitervertreterin, schilderte die Stimmung bei der Krankenhaus-Belegschaft, als sie am Dienstagnachmittag von den Beschlüssen erfahren haben.

von Von Theo Wolters

, 19.09.2007, 16:46 Uhr / Lesedauer: 2 min
„Die Ankündigungen waren schon ein Schock“. Mitarbeitervertreterin Diana Böhle wirkt nicht glücklich.

„Die Ankündigungen waren schon ein Schock“. Mitarbeitervertreterin Diana Böhle wirkt nicht glücklich.

Wie berichtet, ist deie Zukunft des St. Marien-Hospital zwar gesichert, doch die Geburtshilfe und Gynägolokie werdenl aufgelöst. "Dies sind Nachrichten, die man erst einmal verdauen muss," so Diana Böhle. Dies gelte besonders für die direkt betroffenen Mitarbeiter in den künftig wegfallenden Absteilungen. Wie Dr. Goedereis vom künftigen Mehrheitsgesellschaft St. Fanziskus Stiftung aus Münster beim Pressegespräch mitteilte, denke man nicht an Kündigungen. " Die Krankenhäuser der neuen Gesellschafter werden soweit wie möglich betroffene Mitarbeiter übernehmen. Die Nähe dieser Krankenhäuser zum Standort Lüdinghausen wird einen solchen Prozess erleichtern." So mache der Zusammenschluss auch unter dem Aspekt der Arbeitsplatzsicherheit Sinn. "Die neuen Strukturen schaffen Zukunftsfähigkeit und Sicherheit für das St. Marien-Hospital und den Krankenhausstandort Lüdinghausen", so Kuratoiums-Vorsitzender Christoph Schlütermann.

Moderner Verbund

Er betonte, mit dem neuen Verbund werde die Existenz des Krankenhauses in einem großen modernen Verbund von Einrichtungen im Gesundheitswesen unter katholischer Trägerschaft. Die Schließung der Gynäkologie und Geburtshilfe, so Dr. Klaus Goedereis, sein nicht vermeitbar gewesen. "Wir schließen nicht wegen der Medizin, wir haben hervorragende Kräfte." Das Thema rechne sich aber nicht mehr. "Wir können die Abteilung nicht mehr duch ander Abteilungen subventionieren. Christioph Schlütermann betonte, in allen Gesprächen mit dem Ministeriousm und der Bezirksregiertuneg sei es immer darum gegangen, den Standort Lüdinghausen zu erhalten. " Wir sind froh, dass wir eine gute Lösung gefunden haben udn weiterhin ein Akutkrankenhaus anbieten können."

Mit Vollast weiterarbeiten 

Wan die Abteilung geschlossen wird, steht noch nicht fest. "Wir werden zunächst mit Volllast weiterarbeiten," so Heinrich Brüggemann, Geschäftsführer des Marien-Hospitals. Dr. Klaus Goedereis gehet davon aus, dass eine schließuing wohl erst im zwieten QWuartal des nächsten jahres geschnen wird. "Wenn nun aber aufgrudn der Situaion Ärzte frühzeitig einen neue Stelel feidnen, kann die Schließung auch früher geschehen. Aufgebeben wird in Zukunft am Standort Lüdinghausen auch die HNO-Abteilung. Ein HNO-Arzt hat im Marien-Hospital Belegbetten. Die internistische Klinik des St. Marien-Hospitals hat Schwerpunkte in den Bereichen Herz-Kreislauf-Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie ausgebildet. Dies wird entsprechend dem Bedarf wie bisher fortgeführt. Die Chirurgie bleibt ebenfalls unberührt, wobei ein Kollegialsystem für den Bereich der Allgemeinchirurgie, der Bauchchirurgie und der Unfallchirurgie mit speziellen Fragestellungen im orthopädischen Bereich angeboten wird.

Neue Struktur des Hauses

"Die neue Struktur des St. Marien-Hospitals sieht bewusst abgestufte Versorgungsbereiche vor, wozu auch die ambulante Ergänzung gehört. Angestrebt wird eine enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten", so Heinz Rüter (Foto), Geschäftsführer der Vestischen Caritas-Kliniken GmbH, Datteln. So werde zum Beispiel im Bereich der Urologie in Lüdinghausen ambulant behandelt. Müsse der Patient stationär versorgt werden, so geschehe dies in Datteln oder Münster.

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