Schreibtisch biegt sich unter Projekten

SELM Der Schreibtisch von Fritz Pleitgen biegt sich unter den Projekten der Gemeinden, die sich für Ruhr 2010 etwas einfallen haben lassen.

17.09.2007, 15:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Heute morgen waren es 1072 und es werden immer mehr", so der Geschäftsführer von Ruhr 2010. Ein Besuch aller Kreise, die an Ruhr 2010 teilnehmen führte Pleitgen am Freitag in den Kreis Unna und damit auf Schloss Cappenberg. Auf Einladung von Landrat Michael Makiolla konnte Pleitgen sich die Vielfalt und Vielzahl der Aktivitäten der Städte ansehen und stand den Kulturhauptstadtbeauftragten der einzelnen Städte Rede und Antwort.

Palast für Kulturgenießer

"Der Kreis Unna kommt in ein neues Zeitalter. Wir hoffen auf eine nachhaltige Wirkung der Kulturhauptstadt auf die Szene und die Kultur im ganzen Ruhrgebiet", so Pleitgen. Die Kulturhauptstadt wird das Ruhrgebiet in einen Palast für Kulturgenießer verwandeln. "Die Nachhaltigkeit ist das Allerwichtigste", so Pleitgen, "eigentlich geht das ganze erst dann richtig los." Die Vertreter der einzelnen Städte lobten insbesondere die Zusammenarbeit der Gemeinden in ihren Projekten und baten Makiolla um die mögliche Unterstützung auf Seite des Kreises.

Akzeptanz

Ganz Nordrhein-Westfalen soll teilhaben an den Projekten der Kulturhauptstadt Ruhr 2010. "Eine Stadt wie Selm gilt als Tor des Ruhrgebiets zum Münsterland. Und umgekehrt natürlich", beantwortete Pleitgen die Frage von Selms Kulturbeauftragter, Manon Pirags. Sie sorgte sich um die Akzeptanz in der Bürgerschaft sich als nördlichste Stadt für die Kulturhauptstadt und damit des Ruhrgebiets zu sehen. Michael Makiolla dazu: "Der psychologische Druck über die Grenzfrage muss weniger werden. Ich sichere meine vollste Unterstützung dafür", so der Landrat.

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